Martina Schmidt

Lehrercoaching

Die kleine Pause - Lehrercoaching
# Schon wieder ferienreif?

# Schon wieder ferienreif?

Mehr Leichtigkeit zum Schulstart

„Jetzt hat das Schuljahr gerade erst angefangen, und ich bin schon wieder ferienreif!“

„Ich habe überhaupt kein Leben mehr außerhalb der Schule …“

Ich wette, dass auch in deinem Lehrerzimmer gerade solche Sätze fallen.
Der Schuljahresbeginn ist immer wieder der Wahnsinn!
Und  obwohl wir doch so lange Ferien hatten, unsere Akkus schön aufgetankt sind, hält die Erholung meist nicht lange vor.

Woran liegt das?

Und vor allem: Was hilft? Wie kann dein Schuljahr mit etwas weniger Stress starten? Und mit etwas mehr Zeit für dich und dein Leben – außerhalb der Schule?

Ich hab‘ da ein paar Ideen für dich!

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#75 Feiere deine Erfolge!

#75 Feiere deine Erfolge!

Feiere deine Erfolge!

Schuljahres-Rückblick: Bist du stolz auf dich?

Wieder ein Schuljahr vergangen …

Da hast du wirklich jede Menge Gründe, stolz auf dich zu sein! Auf alles, was du geleistet hast. All die Tage, an denen du versucht hast, einen guten Job zu machen – trotz allem.
All die Gespräche, in denen du für andere da warst. All die unerwarteten Überraschungen, nach denen du dich wieder aufgerappelt hast. All die Begegnungen, in denen du andere aufgemuntert hast. Und und und …

Jede Menge Gründe, stolz auf dich zu sein. Oder?
Oder meinst du eher: „Das ist doch nichts Besonderes.“
Oder: „Ich habe gar nicht so viel geschafft, wie ich wollte.“

Wenn das so ist, dann habe ich diese Podcast-Folge extra für dich aufgenommen! Ich wünsche dir nämlich von ganzem Herzen, dass du voller Freude und Stolz auf dieses verrückte, herausfordernde, anstrengende Schuljahr zurückblickst, das jetzt hinter dir liegt.
Ich wünsche dir, dass du anfängst, deine Erfolge zu bemerken – und sie kräftig zu feiern!

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Für deinen Schuljahres-Rückblick empfehle ich dir diese Folgen:

Wie redest du mit DIR?

Mental Load

Perfektionismus

Innere Antreiber

Überleben im Schulalltag

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#74 Sag mal – wie redest du eigentlich mit DIR?

#74 Sag mal – wie redest du eigentlich mit DIR?

#74 Sag mal – wie redest du eigentlich mit DIR?

3 Tipps für nettere Selbstgespräche

 

Weißt du eigentlich, wie viele Gedanken dir jeden Tag durch den Kopf gehen? Die Hirnforschung sagt: Es sind 40.000 bis 80.000!

Und weißt du auch, WAS du so denkst? Was du dir Tag für Tag selbst erzählst?
Es ist sehr spannend, sich das mal anzuschauen. Denn die Hirnforschung hat auch festgestellt, dass uns 10mal mehr negative Gedanken durch den Kopf gehen als positive Gedanken.

Sehr oft geht’s bei den negativen Gedanken um uns selbst:
„Ich hab wieder mal nicht die to do-Liste geschafft!“
„Dafür bin ich einfach zu blöd!“
„Ich bin viel zu schlecht organisiert.“

Wie redest du eigentlich mit dir selbst?
Falls du merkst, dass deine Selbstgespräche nicht besonders nett sind:

In dieser Podcast-Folge gebe ich dir 3 Tipps, wie du das ändern kannst.

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Buchtipp:

Manfred Prior, Heike Winkler: MiniMax für Lehrer. Beltz Verlag.

Hörtipp:

Mini-Serie im Podcast: „Rückenwind für Veränderungen“

Setz die Segel neu! – Was möchtest du verändern?

Bestimme deinen genauen Kurs! – Ziele formulieren

So bleibst du auf deinem Kurs! – 3 Tipps, um Gewohnheiten dauerhaft zu verändern

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#73 Mental Load.

#73 Mental Load.

die kleine Pause mit Ann-Marie Backmann:
Mental Load.

 

Kennst du das: Eine nicht enden wollende To-Do-Liste? Und alleine das Dran-Denken macht dich müde …

Das gibt’s im Lehrerjob andauernd und es gibt sogar einen Namen dafür: Mental Load.
Mit der Lehrerin und Bloggerin Ann-Marie Backmann spreche ich heute darüber,

  • was Mental Load überhaupt bedeutet,
  • warum Frauen besonders betroffen sind und
  • wie wir uns entlasten können.

Dazu hat Ann-Marie 10 Ideen gesammelt, die du hier nachlesen kannst.

Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

„Mental Load im Lehrerjob“

Blog-Artikel von Ann-Marie

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#72 Perfektionismus.

#72 Perfektionismus.

#72 Perfektionismus.

3 heilsame Sätze

Hast du auch so einen Hang zum Perfektionismus?
Du kannst stundenlang am Schreibtisch sitzen, um die Materialien noch schöner zu gestalten?
Du hast eigentlich nie so richtig Feierabend, weil es ja immer noch etwas besser geht?

Kenn ich. Denn der „Mach’s perfekt!“-Antreiber ist auch bei mir ziemlich stark.

Inzwischen kann ich aber auch ganz gut mal 5 gerade sein lassen. In dieser Podcast-Folge erzähle ich, was Nam June Paik und eine kleine, verbeulte Goldschale damit zu tun haben.

Und ich teile mit dir 3 heilsame Sätze,
die mich aus der Perfektionismus-Falle herausholen.

Mein Geschenk für dich: Das Kartenset mit meinen Anti-Perfektionismus-Sprüchen!

Trage dich einfach für den Newsletter ein und schon kannst du das Kartenset herunterladen – zusammen mit vielen anderen Materialien aus meinem Ressourcen-Pool.

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Mein Geschenk für dich: Das Postkarten-Set mit den heilsamen Sätzen.
Über den Eintrag für meinen Newsletter geht’s zum kostenlosen Download.

Nam June Paik

Innere Antreiber Teil 1

Innere Antreiber Teil 2

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#71 Hochsensibilität.

#71 Hochsensibilität.

die kleine Pause mit @schulheldin Vanessa:

Hochsensibilität.

We are proud to be sensibelchen!

Vanessa und ich sprechen darüber, wie wir den Schulalltag als hochsensible Lehrerinnen erleben.

  • Was bedeutet Hochsensibilität überhaupt für uns?
  • Wie macht sie sich in unserem Beruf bemerkbar?
  • Ist sie vielleicht sogar eine besondere Stärke?
  • Erleben wir manche Situationen besonders belastend?
  • Wie gehen wir damit um?

Ich wünsche dir viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Vanessas Homepage

Hochsensibilitäts-Test

Buchtipp:

Sylvia Harke: Hochsensibel: Was tun? – Der innere Kompass zu Wohlbefinden und Glück.

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#70 Work-life-balance

#70 Work-life-balance

#70 die kleine Pause mit Sibylle Hinse:

Work-life-balance.

 

Sibylle und ich sind Kolleginnen in der Lehrkräfte-Fortbildung. In einem „Learning out loud-circle“, den ich moderiert habe, war Sibylle als Teilnehmerin dabei.

Ihr Ziel: Jeden Tag etwas Zeit für sich selbst haben.

Und so hat sich Sibylle 7 Wochen lang durch den Dschungel der Zeitmanagement-Tipps geforstet, Kanban-Board & Co. ausprobiert und ein paar kleine Änderungen in ihrem Alltag umgesetzt.

Darüber sprechen wir – und wir verraten auch, warum wir beide allergisch sind gegen den Begriff „Work-life-balance“.

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

„Wie passt die Pause in den Schultag?“ – Wirksame Strategien gibt’s in meinem Online-Workshop. Hier geht’s zur Anmeldung.

Infos zu Learning out loud

Buchtipp:

Leo Babauta: Zen to done. Das ultimativ einfache Produktivitätssystem.

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

Wieder mal die Pause vergessen?

Wieder mal die Pause vergessen?

#69 Wieder mal die Pause vergessen?

Wie du das Hamsterrad anhalten kannst

Du weißt genau, dass Pausen dir gut tun. Und trotzdem passiert es dir immer wieder: Am Abend stellst du fest, dass du wieder mal keine Pausen gemacht hast.

Woran liegt das?

Was kannst du dagegen tun?

Darum geht’s in dieser Podcast-Folge!

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

Embodiment gegen den Schulstress

Embodiment gegen den Schulstress

Embodiment gegen den Schulstress

Wie passt die Pause in den Schultag?

Wenn du den Podcast schon länger hörst, dann weißt du: Ich bin immer auf der Suche nach Ideen, Methoden und Tools, die mehr Gelassenheit in den Schulalltag bringen.

Meine bisher beste Entdeckung: Embodiment!

In der heutigen Podcast-Folge stelle ich dir diesen sehr wirksamen Ansatz vor, um dein Wohlbefinden positiv zu beeinflussen. Du erfährst,

  • warum deine Gedanken manchmal nicht helfen, deinen Stress zu reduzieren
  • Embodiment: was ist das?
  • wie du mit Embodiment-Techniken in Minutenschnelle Stress regulieren und neue Energie tanken kannst
  • meine 3 liebsten Embodiment-Techniken für die Schulpause!

Viel Freude beim Zuhören und Ausprobieren!

Und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Mein Online-Workshop „Wie passt die Pause in den Schultag?“

Infos und Anmeldung

Podcast-Folgen zum Thema „Stress“:
Teil 1

Teil 2

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

Freundschaft schließen mit deinen inneren Antreibern

Freundschaft schließen mit deinen inneren Antreibern

Freundschaft schließen mit deinen inneren Antreibern

 

Hast du schon den Antreiber-Test zur letzten Podcast-Folge gemacht?

Dann siehst du vielleicht schon ein bisschen klarer, was dich antreibt. Warum dich manche Personen und Situationen immer wieder triggern und stressen.

Und jetzt?

Als ich vor vielen Jahren diesen Test gemacht habe, war ich sehr erschrocken, denn bei mir waren alle Antreiber ziemlich stark. Meine erste Reaktion war: Ich will sie unterdrücken, „weg“ haben, bekämpfen. Vor allem fand ich mich selbst „doof“, weil ich mich von diesen Antreibern rumkommandieren ließ.

Das alles war wenig hilfreich, denn wenn wir etwas bekämpfen oder nicht wahrhaben wollen, wird es um so stärker. Und wir brauchen jede Menge Energie für’s Unterdrücken.

Was hilft also?

Was dich weiterbringt, ist: Den inneren Antreiber

  • zu akzeptieren und zu verstehen,
  • ihn zu besänftigen und
  • mit ihm zusammenarbeiten.

Das Akzeptieren deines inneren Antreibers ist leichter, wenn du verstehst, warum er sich antreibt: Was will er von dir? Wovor möchte er dich schützen? Was ist seine gute Absicht? Welche Ängste / Glaubenssätze stecken hinter dem Antreiber?

Es ist auch leichter, ihn zu akzeptieren, wenn du dir seine guten Seiten bewusst machst und lernst, sie für dich zu nutzen. Dann machst du dich auf den Weg, deine(n) Antreiber als Freund(e) zu betrachten.

Denn das Ziel ist, deine Steuerungskompetenz zurück zu gewinnen. Dann erkennst du, wann dein Antreiber „anspringt“ und kannst bewusst entscheiden, ob und in welchem Maß du das zulassen möchtest.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg dahin ist, dass du dich „immun“ machst gegen die Sätze, die der Antreiber dir zuflüstert. Das geht z.B. durch stärkende Sätze, durch Bilder oder durch passende Embodiment-Techniken. Mit diesen Tools kannst du dich selbst von innen stärken, damit der Antreiber die Zügel lockern kann.

 

Dein Antreiber: Mach’s allen recht!

Die gute Seite dieses Antreibers:

Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit

 Ziel:

Ich sorge gut für mich und andere.

 Stärkende Sätze:

  • Ich darf es auch mir recht machen.
  • Ich kann nur gut für andere da sein, wenn es mir selbst gut geht.
  • Ich darf herausfinden, was mir gut tut.
  • Ein NEIN zu anderen ist ein JA zu mir.
  • Ich muss nicht bei allen beliebt sein.

Embodiment:

  • Hand auf’s Herz: Zentrierung

 

 

Dein Antreiber: Beeil dich!

Die gute Seite dieses Antreibers:

Schnelligkeit und die Fähigkeit, Chancen zu nutzen

Ziel:

Ich entscheide bewusst, ob und wofür ich mich beeile.

 

Stärkende Sätze:

  • Ich darf mir Zeit nehmen.
  • Ich darf auch mal nichts machen.
  • In der Ruhe liegt die Kraft.
  • Ich darf herausfinden, was für mich sinnvoll ist.
  • „Wenn du es eilig hast, gehe langsam.“
  • Ich darf Pausen machen.

 

Embodiment:

  • Laaaaangsaaaaam. (Am besten hörst du dir im Podcast an, wie diese Technik funktioniert.)

Mein Bild:

Dösender Löwe

 

 

 

Dein Antreiber: Sei perfekt!

Die gute Seite dieses Antreibers:

Genauigkeit und Fehlerlosigkeit

 

Ziel:

Ich kann perfekte Leistung abgeben – und ich entscheide, wann und wo ich das tue.

Ich bleibe menschlich.

 

Stärkende Sätze:

  • Ich darf so sein wie ich bin.
  • Ich darf Fehler machen und daraus lernen.
  • Ich muss nicht alles wissen und können.
  • Auch andere haben Schwächen.

 

Embodiment:

  • Schulterwurf

Dein Antreiber: Streng dich an!

Die gute Seite dieses Antreibers:

Gründlichkeit und Durchhaltevermögen

Ziel:

Ich bleibe dran – mit Leichtigkeit und vielen Pausen.

 

Stärkende Sätze:

  • Ich darf es mir auch leicht machen.
  • Work smart – not hard.
  • Ich traue mir das zu.
  • Ich nehme mir kleine Aufgaben vor.
  • Ich feiere meine Erfolge.
  • Meine Arbeit darf mir Spaß machen.
  • Ich erlaube mir Pausen und Entspannung.

 

Embodiment:

  • Pfeifen, Singen

 

Mein Bild:

Fröhlicher Frosch

 

 

Dein Antreiber: Sei stark!

Die gute Seite dieses Antreibers:

Stärke und Unabhängigkeit

Ziel:

Ich habe einen eigenen Standpunkt und vertrete ihn.

Ich kämpfe nur, wenn es nötig ist.

Ich lasse los, wenn es nichts zu kämpfen gibt.

 

Stärkende Sätze:

  • Ich darf so sein, wie ich bin.
  • Ich darf offen sein und vertrauen.
  • Ich darf mich öffnen und gleichzeitig schützen.
  • Ich kann um Hilfe bitten und verliere dabei nicht mein Gesicht.

 

Embodiment:

  • Sich selbst umarmen

Nun hast du einen ganzen Werkzeugkasten mit stärkenden Tools.

Immer dann, wenn du bemerkst, dass einer deiner Antreiber das Steuer übernehmen möchte, kannst du dein passendes Werkzeug einsetzen und dem Antreiber sagen: Moment mal, ich hab das im Griff. Schalte ruhig einen Gang zurück. Das ist übrigens für den Antreiber auch eine ganz schöne Entlastung! So könnt ihr hoffentlich Freundschaft schließen.

Ich wünsche euch viel Freude und Erfolg beim Kennenlernen und Anfreunden.

Die Abkürzung: Wenn du dir dabei gezielte individuelle Unterstützung wünschst, verabrede dich gerne mit mir zu einem persönlichen Coaching.

Ich freue mich auf dich!

 

… und denk dran:
Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#66 Innere Antreiber im Schulalltag

#66 Innere Antreiber im Schulalltag

Innere Antreiber im Schulalltag

Warum tun wir eigentlich nicht das, was gut für uns ist? Warum machen wir keine Pause, wenn wir sie brauchen? Warum übernehmen wir wieder eine Zusatzaufgabe, obwohl unser Terminkalender schon voll ist? Warum sitzen wir bis spät in die Nacht am Schreibtisch, obwohl wir todmüde sind?

Was treibt uns da an? Die Transaktionsanalyse hat als Antwort auf diese Frage das „Konzept der inneren Antreiber“ entwickelt.

Wenn du dir weniger Stress und mehr Leichtigkeit in deinem Schulalltag wünschst, dann lohnt es sich, deine inneren Antreiber genauer kennenzulernen. Denn so hast du die Chance, schneller in die Steuerungskompetenz zu kommen. Dich nicht permanent getrieben zu fühlen, sondern stattdessen gut für dich selbst zu sorgen.

 „Stress entsteht im Kopf.“

In der Podcast-Folge „Kennst du dein Stress-Rezept?“ erfährst du, warum Menschen ein- und dieselbe Situation unterschiedlich erleben. Was dir Stress macht, lässt deine Kollegin vielleicht völlig kalt. Denn erst unsere inneren Bewertungen entscheiden darüber, ob wir eine Situation als stressig erleben.

Bevor wir also auf eine Situation reagieren, spielt sich in uns eine Menge ab. Und da kommen die inneren Antreiber ins Spiel.

Sie spiegeln Botschaften und Glaubenssätze wider, die wir in unserer Kindheit gelernt haben, die aber heute evtl. nicht mehr dienlich für uns sind.

Die Transaktionanalyse (nach Eric Berne und Taibi Kahler) unterscheidet 5 innere Antreiber:

Mach’s allen recht!

Beeil dich!

Sei perfekt!

Streng dich an!

Sei stark!

 

Das klingt erst einmal nach harten Kommandos. Und so können sich innere Antreiber auch bei uns ganz schön unangenehm bemerkbar machen, wenn sie zu stark ausgeprägt sind. Dann kann es passieren, dass wir uns „gezwungen“ fühlen, ein bestimmtes Verhalten zu zeigen. Das kann viel Zeit und Kraft kosten. Andererseits: Dem inneren Antreiber nicht zu folgen, führt oft zu schlechten Gefühlen. Zu starke innere Antreiber sind also massive Stress-Verstärker.

 

Die positiven Seiten der inneren Antreiber

Andererseits brauchen wir die inneren Antreiber, damit wir überhaupt etwas tun und uns weiter entwickeln. Denn sie repräsentieren positive Eigenschaften:

Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit (Mach’s allen recht!)

Schnelligkeit und die Fähigkeit, Chancen zu nutzen (Beeil dich!)

Genauigkeit und Fehlerlosigkeit (Sei perfekt!)

Gründlichkeit und Durchhaltevermögen (Streng dich an!)

Stärke und Unabhängigkeit (Sei stark!)

 

Wichtig ist, diese beiden Seiten der Medaille zu sehen. Denn so hast du die Chance, die stressigen Antreiber-Dynamiken zu deinem Vorteil zu wenden und Freundschaft zu schließen mit dem, was dich treibt.

Die inneren Antreiber, die ich jetzt genauer beschreibe, sind nicht als „Schublade“ zu sehen. Sie werden aktiv in bestimmten Situationen, werden getriggert durch ganz bestimmte Menschen oder Rollen.

 

Mach’s allen recht!

Deine Grundüberzeugung: „Ich bin nur ok, wenn ich es anderen recht mache.“

Erkennungsmerkmale:

  • du bemühst dich, dass alle sich wohlfühlen
  • du passt dich gerne an
  • du nickst oft zustimmend
  • du kannst nicht NEIN sagen

Deine Stärken:

  • Empathie
  • Gruppenprozesse steuern: Wichtig für’s Unterrichten oder beim Elternabend.
  • Sensibilität für Stimmungen: Wichtig z.B. für blitzschnelles Reagieren im Unterricht, um bei Konflikten zu vermitteln oder bei Elterngesprächen.

Wenn dieser Antreiber bei dir zu stark ist …

  • verbiegst du dich für andere (Bsp.: Gefallen tun, am Kopierer vorlassen trotz Zeitdruck, hörst Probleme anderer an trotz eigener Sorgen, übernimmst zusätzliche Aufgaben, immer für Kinder ansprechbar trotz Pause, entgrenzte Arbeitszeit, immer für Eltern da)
  • sorgst du nicht gut für dich

Und so kann sich das im Schulalltag bemerkbar machen:

  • Du übernimmst zusätzliche Aufgaben, obwohl dein Terminkalender voll ist.
  • Du bist für Eltern jederzeit ansprechbar.
  • Du hörst dir in der Pause die Probleme deiner Kollegen an, auch wenn du eigentlich gerne Ruhe hättest.

 

Beeil dich!

Deine Grundüberzeugung: „Ich bin nur ok, wenn ich mich beeile.“

Erkennungsmerkmale:

  • bei dir muss alles schnell gehen
  • du bist oft atemlos
  • du hast immer viel zu tun
  • du fühlst dich oft unruhig, angespannt und ungeduldig
  • dir fällt es schwer, anderen zuzuhören

Deine Stärken:

  • Reaktionsschnelligkeit (Wichtig im Unterricht, z.B. beim Umgang mit Störungen)
  • Flexibilität (Brauchen wir im Schulalltag ständig: z.B. Vertretungsstunde übernehmen, auf Technikausfall reagieren, den geplanten Unterricht ruckzuck abwandeln …)
  • Komplexes Denken (Alle Schüler:innen im Blick haben, umfangreiche Planung für Unterrichtsreihen, …)

Wenn dieser Antreiber bei dir zu stark ist …

  • bist du oft unter Druck
  • hast du keine Zeit für dich (und für andere)
  • hast du Angst, etwas zu verpassen
  • weißt du nicht, was für dich wirklich wichtig ist

Und so kann sich das im Schulalltag bemerkbar machen:

  • Du gönnst dir keine Pausen, weil du so viele Aufgaben zu erledigen hast.
  • Du bist genervt von Kolleg:innen oder Schüler:innen, die sich Zeit lassen.
  • Du hast oft das Gefühl, dass die Unterrichtsstunde zu kurz ist, um alles zu schaffen.

 

Sei perfekt!

Deine Grundüberzeugung: Ich bin nur ok, wenn ich perfekt bin.

Erkennungsmerkmale:

  • du arbeitest sehr genau
  • du brauchst oft sehr lange, bis du mit dem Ergebnis zufrieden bist
  • du rechtfertigst dich häufig
  • du nimmst die Kritik anderer vorweg

Deine Stärken:

  • Organisationstalent
  • Korrekturlesen
  • Verständnis für komplexe Aufgaben
  • Sinn für Vollkommenheit

Wenn dieser Antreiber bei dir zu stark ist …

  • hast du sehr hohe Ansprüche an dich und andere
  • brauchst du oft sehr viel Zeit, um eine Aufgabe zu erledigen
  • bist du selten zufrieden mit deiner Arbeit

Und so kann sich das im Schulalltag bemerkbar machen:

  • Du sitzt viele Stunden am Schreibtisch, bis deine Materialien perfekt sind.
  • Du planst deinen Elternabend bis ins kleinste Detail, damit du dich nicht blamierst.
  • Du schiebst du manche Aufgaben vor dir her (Prokrastination), weil du fürchtest, deinem eigenen Anspruch nicht gerecht zu werden.

 

Streng dich an!

Grundüberzeugung: „Ich bin nur ok, wenn ich mich anstrenge.“

Erkennungsmerkmale:

  • du fühlst dich oft überfordert
  • du spürst einen hohen inneren (Leistungs-)Druck
  • du strengst dich sehr an und zweifelst trotzdem an dir
  • du nimmst dir oft viel zuviel vor
  • du hast Probleme mit dem Zeitmanagement

Deine Stärken:

  • Durchhaltevermögen (Wichtig, wenn du z.B. Schüler:innen langfristig fördern möchtest)
  • Gründliches und umsichtiges Arbeiten (Wichtig bei der Unterrichtsplanung, bei der Korrektur von Arbeiten, …)
  • Fokus auf Ziele

Wenn dieser Antreiber bei dir zu stark ist …

  • fällt dir alles schwer, denn trotz großer Kraftanstrengung zweifelst du an dir
  • bist du selten zufrieden mit dir
  • erlebst du wenig Leichtigkeit, Spaß und Flow

Und so kann sich das im Schulalltag bemerkbar machen:

  • Du hast keine Lust auf neue Projekte.
  • Du hast das Gefühl, mit deiner Arbeit niemals fertig zu werden.
  • Du beneidest andere, die Freude an ihrem Job haben.

 

Sei stark!

Deine Grundüberzeugung: „Ich bin nur ok, wenn ich stark bin.“

Erkennungsmerkmale:

  • du hast viel Power
  • du zeigst selten Gefühle
  • du möchtest dich nicht angreifbar machen
  • du hast gerne Kontrolle über alles

Deine Stärken:

  • Projekte voranbringen
  • Kampfgeist
  • Widerstandskraft
  • Aufgaben lösen

Wenn dieser Antreiber bei dir zu stark ist …

  • möchtest du gegen alles gewappnet sein
  • gibst du keine Schwächen zu
  • fällt es dir schwer, anderen zu vertrauen
  • kämpfst du viel, um dich zu behaupten

Und so kann sich das im Schulalltag bemerkbar machen:

  • Du bittest nicht gerne um Hilfe, weder Eltern noch Kolleg:innen.
  • Dein Stundenplan ist richtig ungünstig für dich, trotzdem wehrst du dich nicht.
  • Du magst es nicht, wenn dir jemand beim Unterrichten zuschaut.

 

Hast du dich wiedererkannt? Wenn du es genauer wissen möchtest: Mach den Test!

Mit dem Eintrag für meinen Newsletter kannst du ihn dir kostenlos herunterladen, denn du bekommst den Zugangslink zu meiner „Schatzkiste“ mit allen Materialien zum Podcast.

Möchtest du dich zu diesem Thema mit anderen austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

Pausentipp der Woche: 4711-Atmung

Pausentipp der Woche: 4711-Atmung

Pausentipp
4711 Atmung

Atmen. So einfach und so wirkungsvoll.

Diese Atemtechnik entspannt dich in Minutenschnelle und passt auch in deine Schulpause!

Hast du Lust auf noch mehr Pausentipps? Dann bist du herzlich eingeladen in die Facebook-Gruppe!

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#65 Was ich durch meinen Burnout gelernt habe

#65 Was ich durch meinen Burnout gelernt habe

Was ich durch meinen Burnout gelernt habe

Radikale Selbstfürsorge

Um im Schulalltag zu funktionieren, müssen Lehrkräfte ihre Selbstwahrnehmung abschalten. Das behauptet der Psychotherapeut Dr. Michael Mehrgardt, mit dem ich in der letzten Podcast-Folge gesprochen habe.

Und ich kann sagen: Es stimmt. Ich habe jahrelang sämtliche Körpersignale überhört, bis dann gar nichts mehr ging. Burnout.

In dieser sehr persönlichen Podcast-Folge spreche ich darüber,

  • wie ich im Burnout gelandet bin,
  • was ich daraus gelernt habe und
  • warum ich heute dankbar bin für diese Erfahrung.

Du erfährst, wie ich radikale Selbstfürsorge in meinem Schulalltag umsetze. Und ich verrate dir die Jackpot-Frage der Selbstfürsorge!

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

Warum sich nun auch die FAZ für Lehrergesundheit interessiert

Warum sich nun auch die FAZ für Lehrergesundheit interessiert

Warum sich nun auch die FAZ für Lehrergesundheit interessiert

 

Vor ein paar Wochen bekam ich einen Anruf aus der FAZ-Redaktion: Die Journalistin Lisa Becker wollte wissen, wie es eigentlich um die Gesundheit von uns Lehrerinnen und Lehrern steht – ganz besonders unter Corona-Bedingungen. Es wurde ein langes Telefoninterview, denn es braucht Zeit, um einer Außenstehenden unseren Lehreralltag zu schildern. Und Lisa Becker nahm sich Zeit – und hatte echtes Interesse.

Herausgekommen ist ein Artikel mit dem Titel „Corona erschöpft Lehrer“ (erschienen in der FAZ am 3.2.21).

Was drin steht, ist uns allen nicht neu. Neu ist aber, dass sich eine immer größere Öffentlichkeit dafür interessiert, wie es uns geht. Wie wir es hinbekommen, unter extrem schwierigen Bedingungen unseren Job zu machen.

Denn allmählich wird jedem klar: Ein gutes Bildungssystem braucht gesunde Lehrerinnen und Lehrer.

Im Moment sind wir noch weit entfernt davon, beim Stichwort „Gesunde Schule“ an ein Wohlfühl-Arbeitsklima für Lehrkräfte zu denken. Aber das wachsende Interesse am Thema Lehrergesundheit macht mir Mut, dass sich da etwas entwickelt. Dass wir in den nächsten Jahren nicht mehr allein dafür verantwortlich sind, in unserem Job gesund zu bleiben. Dass es nicht mehr darum geht, uns immer weiter zu optimieren, um immer mehr Aufgaben „wuppen“ zu können.

Solange es aber noch so ist, wie es ist, möchte ich Dich immer wieder daran erinnern, gut auf Dich selbst zu achten. Dich von den steigenden Anforderungen nicht vereinnahmen zu lassen.

Ich weiß genau, wie es ist, sich von Schule „auffressen“ zu lassen. Darüber spreche ich in dieser Podcast-Folge.

Wenn Du erfahren möchtest, wie Selbstfürsorge in Minutenschnelle gehen kann, dann ist mein Online-Workshop „Wie passt die Pause in den Schultag?“ genau das Richtige für Dich.

Im Moment sammele ich Anmeldungen – und wenn genug zusammenkommen, suche ich nach einem passenden Termin für die Community. Wenn Du Interesse hast, dann trag Dich einfach im Anmeldeformular für die Warteliste ein.

Ich würde mich unheimlich freuen, wenn wir uns demnächst im Workshop sehen!

Bis dahin – pass gut auf Dich auf, bleib gesund und denk immer dran:

 

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#45 Selbstfürsorge für Anfänger

#45 Selbstfürsorge für Anfänger

Selbstfürsorge für Anfänger –

3 einfache Schritte zu mehr Wohlbefinden

In der letzten Woche hatte ich mehrere Begegnungen mit Lehrkräften, die sich noch nie mit dem Thema „Selbstfürsorge“ beschäftigt haben. „Wie? Ich soll gut auf mich achten? Das hat mir ja noch nie jemand gesagt“, meinte eine gestandene Lehrerin. Und ich konnte es gar nicht fassen!

Und das hat mich inspiriert zu dieser Podcast-Folge. Denn ich weiß aus Erfahrung: Selbstfürsorge ist die Grundlage, um in unserem Job gesund zu bleiben.

Die ersten Schritte zu mehr Selbstfürsorge sind mir gar nicht so leicht gefallen. Ich hatte viel zu hohe Ansprüche an mich selbst. Und ich bin immer wieder in meinen Autopiloten zurückgerutscht.

Deshalb teile ich heute mit dir 3 ganz einfache Schritte, mit denen du auch im wuseligen Schulalltag gut auf dich achten kannst. Super geeignet für „Selbstfürsorge-Anfänger“! Und gleichzeitig auch genau die Dinge, zu denen „Selbstfürsorge-Profis“ immer wieder zurückkommen. 

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Podcast-Folgen mit noch mehr Ideen für dich:

Check-in im Körper

Hunger, Durst & Co. am Schulmorgen

Das kleine Pauseneinmaleins

Möchtest Du Dich über diesen Artikel austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

Referendariat unter Corona-Bedingungen

Referendariat unter Corona-Bedingungen

Referendariat unter Corona-Bedingungen

Wie ist das eigentlich, wenn man für den Schulalltag ausgebildet werden möchte, ohne dass man Schulalltag erleben kann?

Diese Frage stellt sich für alle, die gerade ihr Referendariat absolvieren, und auch für alle, die sie in dieser Zeit begleiten. „Meine“ Lehramtsanwärterinnen, die ich als Fachleiterin für Kunst ausbilde, sind im Mai 2020 in ihr Referendariat gestartet. Sie haben jetzt also schon über die Hälfte ihrer Ausbildungszeit hinter sich, unter immer wieder anderen Corona-Bedingungen. Anfangs dachten wir alle, dass bald wieder Normalität in unseren (Schul-) Alltag einkehren würde, und dass auch die Lehrkräfteausbildung unter gewohnten Bedingungen möglich sein würde. Inzwischen wird immer deutlicher, dass dieser Ausbildungsdurchgang alles andere als „alltäglich“ ist. Deshalb finde ich: Es ist an der Zeit, dass wir uns mal anschauen, wie sich die Corona-Bedingungen auf das Referendariat auswirken.

Die Situation der Lehramtsanwärterinnen

… in der Schule

Der Start ins Referendariat war für viele Lehramtsanwärter:innen sehr holperig. Denn als sie Anfang Mai in ihre Ausbildungsschulen kamen, waren die Kollegien gerade vollauf damit beschäftigt, Corona-Schutzmaßnahmen umzusetzen. Ausbildungslehrkräfte hatten verständlicherweise wenig Gelegenheit, die „Neuen“ beim Ankommen in der Schule zu unterstützen. Denn sie waren – genau wie alle anderen Kolleg:innen – bis zum Anschlag gefordert, sich in einen komplett veränderten Schulalltag einzufinden. Viele Ausbildungslehrkräfte konnten und durften die Ausbildung plötzlich nicht mehr durchführen, da sie selbst zur Risikogruppe gehörten. Andere Lehrkräfte mussten einspringen, die zum Teil gar keine Lehrbefähigung für das Fach hatten.
In den ersten 3 Monaten des Referendariats sollten die Lehramtsanwärter:innen  eigentlich möglichst viele Chancen bekommen, in den Unterricht routinierter Lehrkräfte hineinzuschnuppern und von deren Erfahrungen zu profitieren. Doch Schule unter Corona-Bedingungen – das war für alle Neuland.

Wenigstens gab es bis zu den Sommerferien und auch danach für ein paar Wochen Präsenzunterricht. Aber auch der war weit entfernt von Normalität.
Wenn „Abstand halten“ das oberste Gebot ist, wie sollen Lehramtsanwärter:innen da eine Beziehung aufbauen zu Kindern, zu Kolleg:innen und Eltern? Wie sollen sie lernen, wie man Unterrichtsgespräche führt, wenn ein großer Teil der Kommunikation von einer Maske verdeckt wird? Wie können sie ein Gefühl für Unterrichtsphasen entwickeln, wenn diese durch regelmäßiges Lüften unterbrochen werden? Von wem können sie sich etwas abschauen, wenn Hospitationen nicht möglich sind? Wer gibt den Lehramtsanwärter:innen Feedback zu ihrem Verhalten im Unterricht? Wie können sie Erfahrungen sammeln mit der Öffnung von Unterricht, mit kooperativen und handlungsorientierten Lernformen, wenn die Corona-Schutzverordnung klassischen Frontalunterricht vorsieht?
All das, was Schulen lebendig macht, kann im Moment nicht stattfinden: Feste und Feiern, Teamarbeit im Kollegium, Zusammenarbeit mit den Eltern. Die Lehramtsanwärter:innen erleben Schule tatsächlich als einen im wahrsten Sinne des Wortes „sterilen“ Ort. Echte Schulatmosphäre schnuppern? Fehlanzeige.

… und im ZfsL

Auch im ZfsL (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung) gibt es in Zeiten von Corona viel weniger Möglichkeiten für die Lehramtsanwärter:innen, sich kennenzulernen und miteinander zu vernetzen. Die pädagogischen Tage und auch andere gemeinschaftsbildende Aktionen müssen ausfallen. Viele Seminare finden im Online-Format statt. Da ist es schwer, stützende Beziehungen aufzubauen, die durch die Zeit des Referendariats tragen. Gerade die so wichtigen Pausengespräche fehlen, der informelle Informationsaustausch: Wie kommen die anderen klar an ihren Schulen? Wo gibt es gute Materialien? Wer hat eine Unterrichtsidee zum Thema xy? Wie sind deine Erfahrungen mit Fachleiterin NN?

… im Distanzunterricht

Der Distanzunterricht ab Januar 2021 bedeutet für die Lehramtsanwärter:innen, dass sie Unterricht planen, dessen Durchführung und Wirkung sie nicht beobachten können.  Wie sollen sie passende Themen und Differenzierungsangebote für Schüler:innen entwickeln, die sie erst seit kurzer Zeit kennen? Dass es keine direkte Rückmeldung gibt, ob und wie die Inhalte aufgenommen werden, nimmt den Lehramtsanwärter:innen viele wertvolle Lernchancen. Und ganz nebenbei: Es macht auch einfach keinen Spaß, wenn die Reaktionen auf das mit viel Herzblut vorbereitete Material gar nicht oder (technisch bedingt) erst zeitverzögert bei ihnen ankommen. Wie sollen sie da abschätzen, welche Themen ihre Schüler:innen ansprechen, und ob ihre theoretischen Planungen funktionieren?

Der einzige Vorteil des Distanzunterrichts ist, dass die Lehramtsanwärter:innen mittlerweile topfit sind in allen möglichen digitalen Tools, Videokonferenzformaten und Lernplattformen. Ich bewundere ihr riesiges Engagement und ihre Stehaufmännchen-Qualitäten beim Meistern aller nur erdenklichen technischen und datenschutzrechtlichen Hürden. Vor allem aber ziehe ich meinen Hut vor der unerschütterlichen Zuversicht, mit der sie all die Unsicherheiten ertragen und immer wieder flexibel und lösungsorientiert auf neue Herausforderungen reagieren. Niemand kann den Lehramtsanwärter:innen sagen, ob und wann sie so etwas wie Schulnormalität erleben werden. Unter welchen Bedingungen sie z.B. ihren nächsten Unterrichtsbesuch durchführen werden. Das ist ein echter Resilienz-Härtetest!

Aber erwerben sie unter Pandemie-Bedingungen tatsächlich auch die notwendigen Kompetenzen, mit denen sie in Zukunft im normalen Schulalltag bestehen können?

Meine Situation als Fachleiterin

… im ZfsL

Ich betreue ein kleines Seminar mit 2 Teilnehmerinnen. Das ist ein echter Glücksfall, denn so können wir sehr intensiv miteinander arbeiten. Und es ist auch durchaus möglich, Fachwissen im Online-Format rüberzubringen. Was uns vor allem fehlt, neben der persönlichen Begegnung, ist aber praktisches Arbeiten: Verschiedene Methoden und Sozialformen „am eigenen Leib erleben“, Gestaltungstechniken auszuprobieren und mit Materialien experimentieren.

… im Fach Kunst

Außerdem bekommen wir zu spüren, dass die „Nebenfächer“, wie unser Fach Kunst, beim Distanzunterricht einen deutlich geringeren Stellenwert haben als Mathe und Deutsch. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass Schulen unter diesen Bedingungen vor allem darauf achten, den Lernstoff der Hauptfächer zu vermitteln. Aber unser kleines Fach Kunst leistet gerade in dieser Zeit einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Schüler*innen! Außerdem haben die Lehramtsanwärter*innen einen Anspruch darauf, in diesem Fach ausgebildet zu werden und entsprechend viele Stunden zu unterrichten. Das wird in den Ausbildungsschulen über den Distanzunterricht ermöglicht. Die Frage ist, ob Eltern , die ihre Kinder im Homeschooling unterstützen,  auch Aufgaben in den Nebenfächern einen angemessenen Stellenwert geben können – in Anbetracht ihrer ohnehin schon enormen Belastung.

… Unterrichtsbesuche und Fachgespräche

Immerhin konnte ich 1-2 Unterrichtsbesuche in den Schulen durchführen und so einen Eindruck bekommen, wie „meine“ Lehramtsanwärterinnen vor der Klasse stehen. Seit Januar können keine Unterrichtsbesuche mehr stattfinden, stattdessen gibt es verschiedene alternative Formate, z.B.

  • die Lehramtsanwärter:innen planen eine Unterrichtsreihe im Distanzunterricht und führen sie durch oder
  • die Lehramtsanwärter:innen planen eine Unterrichtsreihe für den Präsenzunterricht (die sie gerne durchführen würden, wenn sie könnten).

Anschließend führen wir ein Fachgespräch darüber. Das heißt, die Lehramtsanwärter:innen stellen mir ihre Planung vor, zeigen mir Materialien (und evtl. auch Arbeitsergebnisse der Schüler:innen), und reflektieren ihren „Unterricht“.
Die Vorbereitung auf dieses Fachgespräch bedeutet für sie übrigens einen riesigen zusätzlichen Zeitaufwand. Und auch bei allergrößtem Engagement gleicht das eher dem Trockenschwimmen.

Denn es ist nicht nur so, dass die Lehramtsanwärter:innen nur vermuten können, wie z.B. die Schüler:innen mit den Aufgaben umgegangen sind, wo vielleicht Stolpersteine im Unterrichtsverlauf sein könnten und ob die Zeitplanung funktioniert hat.

Auch meine anschließende Beratung kann nur hypothetisch sein, denn ich kenne und erlebe nicht die Kinder, für die dieser Unterricht geplant wurde. Ist die Aufgabenstellung wirklich klar formuliert? Ist das Thema tatsächlich relevant für diese Klasse? Reicht das Differenzierungsangebot aus? Wie hätte die Lehramtsanwärterin das Klassengespräch geführt, einzelne Schüler:innen beraten?

Mein Fazit

Ich erlebe jeden Tag, wie sich Lehramtsanwärter:innen, Ausbildungsschulen und Fachleiter:innen mit einer riesengroßen Portion Kreativität und Zuversicht engagieren, auch unter Corona-Bedingungen für eine gute Ausbildung zu sorgen.

Aber reicht das?

Für meine Lehramtsanwärterinnen ist nun schon mehr als die Hälfte des Referendariats verstrichen. Noch ein paar Wochen bis zu den Sommerferien, danach beginnt für sie schon die Prüfungsphase.

Werden sie bis dahin noch die Chance haben, Schulalltag zu erleben, ihre Ideen konkret auszuprobieren, aus eigenen Fehlern zu lernen und Beziehungen zu Schüler*innen aufzubauen?

Das wissen wir alle nicht. Und wir wissen auch nicht, ob diese zukünftige Generation von Lehrkräften nach einem Referendariat unter Corona-Bedingungen alle wichtigen Kompetenzen erworben hat, um demnächst den Berufsalltag zu meistern.

Vielleicht ist es an der Zeit, über Unterstützungsmöglichkeiten für diese Generation nachzudenken.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer freiwilligen Verlängerung des Referendariats, mit der Chance auf zusätzliche Hospitations- und Beratungsgelegenheiten?

Wie wäre es mit einem „Training on the job“-Angebot für alle frischgebackenen Lehrkräfte? Gezielte Unterstützung während des ersten Berufsjahres durch erfahrene Lehrkräfte und Coaches?

Wenn wir uns wünschen, dass diese nachwachsende Lehrkräfte-Generation ihren Job zukünftig kompetent und engagiert machen kann, dann lohnt es sich, darüber zu diskutieren.

Möchtest du dich über diese Artikel austauschen? Dann hinterlass mir einen Kommentar oder komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#64 Überleben im Schulalltag – Interview mit Dr. Michael Mehrgardt

#64 Überleben im Schulalltag – Interview mit Dr. Michael Mehrgardt

#64 Überleben im Schulalltag

Interview mit Dr. Michael Mehrgardt

„Um am Arbeitsplatz Schule zu überleben, müssen Lehrer*innen ihre Selbstwahrnehmung abschalten.“ Das sagt Michael Mehrgardt, der viele Jahre lang als Psychotherapeut mit Lehrkräften gearbeitet hat. Auch seine Frau ist Lehrerin.

Und so beschreibt er in aus seiner Perspektive sehr einfühlsam, was unseren Schulalltag so anstrengend macht. Dabei geht es allerdings nicht nur um die allseits bekannten Faktoren, sondern ganz besonders um den Aspekt „Crowding“.

Crowding bedeutet: Permanentes Umgeben-Sein von anderen Menschen, keine Rückzugsmöglichkeiten und ständige Interaktion mit anderen. Also genau das, was wir jeden Tag in der Schule erleben.

Was macht das mit uns? Wie können wir uns abgrenzen und schützen? Darüber spreche ich mit Michael Mehrgardt.

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Artikel von Dr. Michael Mehrgardt:

https://www.mehrgardt.de/psychotherapie.html

zu finden unter dem Reiter „Schule und Lehrkräfte“

Podcast-Folge zum Mittagsschläfchen:

#8 Ein Hoch auf das Mittagsschläfchen!

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#63 Ein guter Start in den Tag

#63 Ein guter Start in den Tag

Ein guter Start in den Tag

Meine Morgen-Fragen

 

„Die Art und Weise,
wie wir den Tag beginnen,
setzt die Grundstimmung für die nachfolgenden Erfahrungen
und für unser Verhalten.“
(Louise Hay)

Heute erfährst du, wie ich gut in den Tag starte: Mit meinem Tagesplaner!

Das ist keine to do-Liste und auch kein Terminkalender, sondern ein paar Fragen, die ich mir jeden Morgen stelle und schriftlich beantworte. Das dauert nur ein paar Minuten – hat aber einen enormen Einfluss darauf, wie mein Tag sich entwickelt.

Seitdem ich meinen Tag mit den Morgen-Fragen beginne, habe ich viel stärker das Gefühl, meinen Tag bewusst zu gestalten – statt einfach nur die Aufgaben abzuarbeiten, die auf mich zukommen. Und das Wichtigste: Meine Pausen werden dabei fest eingeplant!

Meine Morgen-Fragen bekommst du mit dem aktuellen Newsletter direkt in dein Postfach. Ich wünsche dir viel Freude damit!

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes:

Weitere Podcast-Folgen für einen guten Start in den Tag:

Zwischen Weckerklingeln und Schulgong

Die Pausen entstressen

 

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#62 Interview mit mir

#62 Interview mit mir

#62 Interview mit mir

… ich plaudere aus dem Nähkästchen

Vor ein paar Wochen bekam ich eine ganz nette Mail: „Liebe Frau Schmidt, hätten Sie vielleicht Lust auf ein Interview für unseren Lehrergesundheits-Podcast?“

Es gibt tatsächlich (mindestens!) noch einen Podcast, der sich um das Thema Lehrergesundheit kümmert. Wie schön!

Barbara Gottschling, die mich in dieser Folge interviewt, ist Schulpsychologin in Bayern und Podcast-Kollegin. Und sie wollte es genau wissen: Wer ist denn eigentlich Martina Schmidt?

Wenn du auch wissen möchtest,

  • wie ich auf die „kleinen Pausen“ gekommen bin,
  • ob in meinem Alltag Zeit für Pausen ist,
  • was die 3 Bausteine der Lehrergesundheit sind und
  • was ich in ein „Erste-Hilfe-Paket“ für Kolleg*innen packen würde –

dann ist dieses Interview interessant für dich.

Ich empfehle dir, auch mal in Barbaras Lehrergesundheits-Podcast reinzuhören! Du findest ihn hier:

https://www.km.bayern.de/ministerium/institutionen/schulberatung/oberpfalz/regionale-angebote.html

Du hast Interesse an dem Workshop „Wie passt die Pause in den Schulalltag?“ – aber du wohnst leider nicht in Bayern?

Kein Problem, schreib mir eine Mail an martina@diekleinepause.de !

Wenn genug Interessent*innen zusammenkommen, veranstalte ich einen Workshop für die Community!

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#61 die kleine Pause mit Linda Schmidt: Homeschooling.

#61 die kleine Pause mit Linda Schmidt: Homeschooling.

#61 die kleine Pause mit … Linda Schmidt:

Homeschooling.

Jeden Morgen schickt Linda ein Video an ihre Schüler*innen und fragt: „Wie fühlst du dich heute morgen? Was kannst du tun, damit du dich gut fühlst?“

Damit greift sie das vertraute Guten-Morgen-Ritual ihrer Zweitklässler auf – auch und gerade jetzt, im Homeschooling. Denn darum geht’s Linda: Eine Atmosphäre schaffen, in der die Kinder sich wohlfühlen und gerne lernen. Beziehungen gestalten – auch auf Distanz. Und ganz nebenbei: zum Lernen motivieren!

Wie sie das macht, das erzählt Linda Schmidt, Grundschullehrerin aus Krefeld, in dieser Podcast-Folge. Dazu wirft sie gerne auch mal ein bisschen Konfetti! Und sie bricht eine Lanze für radikale Selbstfürsorge und Selbstliebe.

 

Viel Freude Anhören dieses inspirierenden Gesprächs und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Linda auf Instagram: @_mindfulteaching

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#60 Was Lehrkräfte gesund hält – Interview mit Prof. Dr. Bärbel Wesselborg

#60 Was Lehrkräfte gesund hält – Interview mit Prof. Dr. Bärbel Wesselborg

#60 Was Lehrkräfte gesund hält

Interview mit Prof. Dr. Bärbel Wesselborg 

Was sagt eigentlich die Forschung zum Thema „Lehrergesundheit“?

Darüber spreche ich mit Prof. Dr. Bärbel Wesselborg. Sie hat die Anforderungen und Ressourcen unseres Berufs wissenschaftlich untersucht.

In dieser Podcast-Folge erfährst du,

  • welche Rahmenbedingungen Lehrkräften besonders belasten
  • warum deine Unterrichts- und Beziehungsgestaltung so wichtig ist
  • wo du ansetzen kannst, um im Schulalltag gesund zu bleiben.

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

# 59 Kennst du dein Stress-Rezept?

# 59 Kennst du dein Stress-Rezept?

#59 Kennst du dein Stress-Rezept?

Die WHO stuft Stress als eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts ein.

Natürlich möchtest du gesund bleiben und möglichst stressfrei leben – aber Schule ist nun mal stressig. Berufsrisiko. Oder? 

Woher kommt denn der Stress in deinem, meinem, unserem Schulalltag?

Wie kommt es, dass manche Kolleg*innen etwas als stressig empfinden, das andere überhaupt nicht belastet?

Haben wir es selbst in der Hand, wie viel Stress wir erleben?

Mixen wir uns tatsächlich unseren ganz persönlichen „Stress-Cocktail“?

Um diese spannenden Fragen geht’s in der heutigen Podcast-Folge. Ich beschäftige mich mit dem Konzept der Stress-Trias, das erklärt,

  • welche „Zutaten“ es braucht, damit du etwas als stressig empfindest
  • welche Rolle dabei deine inneren Antreiber spielen
  • wie sich Stress auf mentaler, emotionaler und körperlicher Ebene ausdrücken kann
  • wie du dein Stresserleben beeinflussen kannst.

Denn die gute Nachricht ist: Du kannst dir zwar nicht aussuchen, was passiert. Aber du kannst entscheiden, wie du damit umgehst!

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Podcast-Interview mit Lisa Mestars: Stress lass nach!

Teil 1

Teil 2

Buchtipp:

Gert Kaluza: Gelassen und sicher im Stress: Das Stresskompetenz-Buch.

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#58 Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

#58 Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Das ist nicht nur ein wunderbares Zitat von Arthur Schopenhauer, sondern auch meine eigene Erfahrung.

In dieser sehr persönlichen Podcast-Folge spreche ich darüber, warum sich das Thema „Gesundheit“ wie ein roter Faden durch mein Leben zieht und was ich unter „gesund sein“ verstehe. Für mich bedeutet das nämlich deutlich mehr als die Abwesenheit von Krankheit! Und besonders in meinem herausfordernden Schulalltag ist es mir wichtig, meine Gesundheit zu schützen.

Und wie ist das bei dir? Nimm dir doch mal ein bisschen Zeit und nutze die Selbstcoaching-Impulse aus dieser Episode:

  • Was bedeutet für dich „Gesundheit auf 3 Ebenen“?
  • Was kannst du tun, um deine Gesundheit zu erhalten oder zu stärken?

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Text

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#32 Glücksmomente sammeln – die etwas andere Art, dein Immunsystem zu stärken

#32 Glücksmomente sammeln – die etwas andere Art, dein Immunsystem zu stärken

Glücksmomente sammeln- die etwas andere Art, dein Immunsystem zu stärken

Bist du schon Glücksmomente-Sammler*in? Wenn nicht, wirst du es bestimmt nach dieser Podcast-Folge!

Ich lese dir die Geschichte von den Glücksbohnen vor und verrate dir,
welche „Grundausstattung“ du benötigst, um Glücksmomente zu sammeln.
Außerdem erfährst du, wie du damit noch ganz nebenbei dein Immunsystem stärken kannst!

Übrigens: Als Newsletter-Abonnent*in kannst Du Dir übrigens die Glücksbohnen-Geschichte kostenlos herunterladen!

 

Viel Freude beim Glücksmomente sammeln!

Deine Martina

Möchtest Du Dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#33 Homeoffice in Corona-Zeiten – 3 Strategien für dein Zeitmanagement

#33 Homeoffice in Corona-Zeiten – 3 Strategien für dein Zeitmanagement

#33 Homeoffice in Corona-Zeiten – 3 Strategien für dein Zeitmanagement

In der heutigen Folge geht’s um eine Hörerfrage. Christiane hat mir geschrieben, wie es ihr gerade im Home-Office geht:

„Ich habe das Gefühl, ich gehe unter, habe den Kopf einfach nicht mehr über Wasser. Ich bin völlig genervt von den Unterbrechungen, immer kommt etwas Neues. Arbeit, Freizeit und Familie vermischt sich. Ich habe das Gefühl, nur noch am Schreibtisch zu sitzen. Am Ende des Tages bin ich völlig unzufrieden, keinem gerecht geworden, obwohl ich so viel gearbeitet habe. Hast du nicht ein paar Tipps für Zeitmanagement?“

Eine sehr gute Frage! Ganz vielen von uns geht’s genau so. Und deshalb gibt’s heute eine Podcast-Folge zu diesem Thema – für Christiane und alle anderen, die das auch interessiert.

Darum geht’s heute:

  • Was genau macht gerade das Homeoffice so schwer?
  • Helfen die üblichen Zeitmanagement-Methoden da überhaupt weiter?
  • 3 Strategien, wie du im Homeoffice gelassen, gesund und gut gelaunt bleibst

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Möchtest Du Dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#34 Schule steht Kopf – und du?

#34 Schule steht Kopf – und du?

Schule steht Kopf – und du?

In der letzten Woche sind alle, die in der Schule arbeiten, nochmal ordentlich durchgerüttelt worden.

Fängt die Schule jetzt wieder an oder nicht? Für wen fängt sie an? Wie soll das gehen?

Schule steht Kopf. Die ganze Welt steht Kopf. 

Wie gehst du um mit diesen Unsicherheiten? Mit diesem Chaos? Was gibt dir Halt und Orientierung?

Mir hilft ein Satz von Leonardo da Vinci: „Binde deinen Karren an einen Stern.“ 

Dieser Stern, mein Nordstern, steht für meine Haltung. Wie ein Kompass hilft mir der Nordstern, mich auszurichten und dadurch im (Schul-) Alltag Entscheidungen zu treffen, die zu mir und meinen Werten passen.

In der heutigen Podcast-Folge lade ich dich zu einer Selbstcoaching-Übung ein.

Hast du Lust auf einen Gedankenspaziergang, um deinen Nordstern genauer kennenlernen?

Dann los! Leg dir etwas zu Schreiben bereit und suche dir einen ruhigen Ort. 

 

Ich wünsche dir gute Erkenntnisse und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Möchtest Du Dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#37 Achtsame Pause mit allen Sinnen – Kinderleicht entspannen mit der VAKOG-Formel

#37 Achtsame Pause mit allen Sinnen – Kinderleicht entspannen mit der VAKOG-Formel

Achtsame Pause mit allen Sinnen – Kinderleicht entspannen mit der VAKOG-Formel

Achtsam zu sein erscheint uns oft so schwer und ernst, oder? Es geht auch anders!

Heute lernst du mit der VAKOG-Formel eine kinderleichte Methode kennen, die du jederzeit anwenden kannst und die richtig Spaß macht.

Die kleine Pause mit allen Sinnen ist übrigens auch prima geeignet für deine deine Schülerinnen und Schüler!
Du erfährst, warum ich diese Übung so klasse finde, wie sie funktioniert,
und wann und wo du sie nutzen kannst.
Und natürlich: Was VAKOG überhaupt bedeutet!

Übrigens: Als Newsletter-Abonnent*in kannst du dir ein schön gestaltetes VAKOG-Poster kostenlos herunterladen.

 

 

Genieß deine achtsame Pause und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#39 Selbstmanagement mit dem Zürcher Ressourcen Modell – Wie du Bilder als Kraftquellen nutzen kannst

#39 Selbstmanagement mit dem Zürcher Ressourcen Modell – Wie du Bilder als Kraftquellen nutzen kannst

Selbstmanagement mit dem Zürcher Ressourcen Modell – Wie du Bilder als Kraftquelle nutzen kannst

Viele von uns haben im Moment mit starken Gefühlen zu tun

• Sorgen um einzelne Schüler*innen,
• Unsicherheit aufgrund der Situation,
• Überforderung durch all die neuen Aufgaben,
• Ärger über bestimmte Abläufe,

Mir selbst geht es so, und ich erlebe das auch aktuell in vielen Coaching-Gesprächen.

Oft ist es so, dass wir die Situation selbst kaum oder gar nicht ändern können, jedenfalls nicht kurzfristig. Was wir aber ändern können, ist unsere Haltung dazu!

In dieser Folge stelle ich dir eine sehr wirkungsvolle Selbstmanagement-Methode vor, um deine eigenen Ressourcen zu aktivieren und eine neue Haltung zu entwickeln:
Das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM).

Der Clou: Es gibt dazu ein Online-Tool, mit dem du auch zu Hause ein stärkendes Selbstcoaching machen kannst!

Probier es aus und schreib mir gerne deine Erfahrungen dazu.

 

 

Viel Freude beim Kraftquellen-entdecken und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

ZRM Online-Tool

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#40 Komplimente für Kollegen – Heute schon gelobt?

#40 Komplimente für Kollegen – Heute schon gelobt?

Komplimente für Kollegen – Heute schon gelobt?

Heute geht es um ein Thema, bei dem mir ganz warm ums Herz wird: Komplimente …

Ich erzähle dir von meinem Besuch in der Gebrüder Grimm Schule in Hamm: Dort hat das Loben einen festen Platz im Schulleben!

Komplimente verteilen, jemanden loben – das ist gelebte Wertschätzung.

In dieser Folge erfährst du,

• wie sich das auf die Atmosphäre in der Schule auswirkt
• wie du deine Kolleg*innen mit einem Kompliment überraschen kannst
• warum du dir damit selbst etwas Gutes tust.

 

 

Viel Freude beim Komplimente-Verteilen und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Möchtest du dich über diese Podcast-Folge austauschen? Dann komm gerne in die

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

Wie passt die Pause in den Schultag? Embodiment-Basics

Offene Veranstaltung für Einzelpersonen

Ort:     Zoom-Konferenz

Preis:  45 € pro Person inkl. Materialpaket

Der nächste Termin steht noch nicht fest.

Trage Dich gerne für die Warteliste ein.

Ich interessiere mich für diesen Workshop. Bitte setze mich auf die Warteliste.

Mind full oder mindful? -

Achtsamkeit im (Schul)- Alltag

Offene Veranstaltung für Einzelpersonen

Termin:  auf Anfrage

Ort:  Zoom-Konferenz

Preis: 45 € pro Person inkl. Materialpaket

Der nächste Termin steht noch nicht fest.

Trage Dich gerne für die Warteliste ein.

Ich interessiere mich für diesen Workshop und möchte mich für die Warteliste eintragen!

Stärkere Resilienz im Schulalltag durch Positive Psychologie

Offene Veranstaltung für Einzelpersonen

(2 Stunden)

Termin:  In Planung (Warteliste)

Ort:  Zoom-Konferenz

Preis: 45 € pro Person inkl. Materialpaket

Der nächste Termin steht noch nicht fest.

Trage Dich gerne für die Warteliste ein.

Ich interessiere mich für diesem Workshop und möchte mich für die Warteliste eintragen!