Martina Schmidt

Lehrercoaching

Die kleine Pause - Lehrercoaching
Keine Zeit für Pausen? Wir brauchen eine neue Pausenkultur!

Keine Zeit für Pausen? Wir brauchen eine neue Pausenkultur!

Keine Zeit für Pausen?

Wir brauchen eine neue Pausenkultur!

„Jeder hat das Recht auf Erhol­ung und Freizeit und ins­beson­dere auf eine vernün­ftige Begren­zung der Arbeit­szeit und regelmäßi­gen bezahlten Urlaub.“ (Artikel 24 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte)

Pause ist ein Menschenrecht. Wusstest du das?

Tatsächlich hat man also schon vor fast 75 Jahren anerkannt, dass Erholung und Freizeit grundlegend wichtig sind. Und diese Rechte deshalb festgehalten in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Wow!

Doch wie sieht das in unserem (Schul-)Alltag aus mit den Pausen?

Dass wir Erholungsphasen brauchen im Laufe eines Schulmorgens, das wissen wir. Trotzdem höre ich von vielen Kolleg*innen den Stoßseufzer: „Ich hab‘ keine Zeit für Pausen!“

Und tatsächlich scheinen Pausen überhaupt nicht reinzupassen in den Schulmorgen.

Und es ist ja auch so: Wir wechseln von einem Klassenraum in den nächsten, haben Pausenaufsicht, kopieren, telefonieren, regeln den Vertretungsunterricht usw. usw.

Alles in der Pause.

Durchatmen – in Ruhe etwas essen – einfach nur mal kurz hinsetzen? Kaum möglich.

Was heißt das? Hat Erholung ihren Platz nur am Wochenende, nach Feierabend, in den Ferien?

Akzeptieren, dass ich mittags völlig ausgepowert nach Hause komme? Mich dann irgendwann an den Schreibtisch setze und bis zur völligen Erschöpfung weiterarbeite?

Bis ich dann nur noch müde auf’s Sofa plumpse, weil ich keine Energie mehr habe für irgend etwas anderes?

Was sagt die Pausenforschung?

Klar ist: Vielen Arbeitnehmer*innen geht es so, nicht nur uns Lehrkräften.

Der Stressreport Deutschland (2012) hat untersucht, warum wir Pausen ausfallen lassen – und in welchen Berufsgruppen das besonders häufig vorkommt.

Die Ergebnisse: Vor allem Beschäftigte in Gesund­heits- (43 %) sowie in Sozial-/Erziehungs- und Ordnungs-/ Sicherheitsberufen (je 36 %) geben an, häufig ihre Pause aus­fallen zu lassen.

Begründet wird das damit, dass die Pause nicht in den Arbeitsablauf passt (47 %), gefolgt von zu viel Arbeit (38 %). Nur 15 % arbeiten durch, weil sie selbst keine Pau­se machen möchten.

Eine weitere Erkenntnis: Besonders in Berufsgruppen, in denen psy­chische Anforderungen hoch sind, kommt die Erholung zu kurz!

Im Vergleich zu den Beschäftigten, die selten psychische Anforderungen haben, fällt die Pause viel öfter bei denen aus, die häufig gefühlsmäßig belastenden Arbeitssituationen ausgesetzt sind (46 %), häufig Verschiedenes gleichzeitig bearbeiten (43 %) oder von Termin-und Leistungsdruck betroffen sind (35 %). Kurz ge­sagt: Diejenigen, die die Pause am nötigsten haben, lassen sie am ehesten ausfallen.

Wenn du pausenlos durcharbeitest, zahlst du auf lange Sicht einen hohen Preis dafür. „Typische Signale sind ständige Müdigkeit, Gereiztheit, Verspannungen der Muskulatur, Kopfschmerzen, das Gefühl, sich nichts mehr merken und keinen klaren Gedanken fassen zu können. Im Ernstfall kann das bis zum Burnout führen“, sagt Norbert Hüge, Experte für psychische Gesundheit (Quelle)  .

Eigentlich wissen wir ja auch, dass Pausen wichtig für uns sind. Aber: Wie passen Pausen in den Schul-Alltag?

Wir brauchen eine neue Pausenkultur!

In unserer Gesellschaft haben Pausen ein schlechtes Image. Produktivität ist wichtiger als Entspannung und Wohlbefinden. Das zeigen Sprichwörter wie:

„Müßiggang ist aller Laster Anfang.“

„Wer rastet, der rostet.“

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“

So geprägt, halten viele pausenloses Arbeiten für ein Zeichen von Belastbarkeit und hoher Einsatzbereitschaft.

Und haben natürlich ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich mal 5 Minuten Ruhe gönnen – während die Kolleg*innen weiter geschäftig herumwuseln.

Hier brauchen wir alle ein Umdenken, eine neue Haltung zum Wert von Pausen. Am schönsten wäre es natürlich, wenn sich ein ganzes Schulteam auf den Weg macht, Pausen neu zu denken: Pausenzonen einrichten, das Lehrerzimmer umgestalten, sich gegenseitig Auszeiten zugestehen.

Wir brauchen das nötige Know-How!

Viele meinen, sie müssten erst die Yogamatte ausrollen oder eine halbe Stunde meditieren, um „richtig“ zu entspannen. Dabei reichen schon regelmäßige Mikropausen, die über den Tag verteilt werden, um Stress abzubauen und frische Energie zu tanken.

Dazu muss ich effektive Techniken kennen, meine Pausen gezielt panen und den richtigen Ort dafür finden.

Und das ist leichter, als du denkst!

Ab jetzt teile ich jeden Sonntag um 11.30 Uhr in meiner Facebook-Gruppe meine Lieblings-Pausentipps mit dir. Kurz und knackig, immer nur 5 Minuten lang, gebe ich dir einen Impuls für eine Mikropause in deinem Schulalltag!

Denn gerade dann, wenn du meinst: „Ich habe keine Zeit für Pausen!“ –

dann brauchst du sie am dringendsten!

Schule ist anstrengend. Das kannst du nicht ändern. Aber du kannst lernen, besser damit klarzukommen.

Und gesünder damit umzugehen!

 

Dazu lade ich Dich ganz herzlich ein!

 

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Sing human rights!

https://sing-human-rights.org/de/

Möchtest du jeden Sonntag um 11.30 Uhr einen frischen Pausen-Tipp? Dann komm in die

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Gold! Das kleine Pauseneinmaleins

Gold! Das kleine Pauseneinmaleins

7 Ideen für erholsame Schulpausen

Heute feiere ich die 50. Podcast-Folge!

Ich bin so happy und möchte mich unbedingt bei allen Hörer*innen bedanken.

Deshalb gibt’s heute ein Geschenk für dich und eine Verlosung – doch dazu gleich noch mehr.

Für heute habe ich zwei meiner Lieblingsfolgen ausgewählt und extra für dich zu einer einzigen zusammengeschnitten. So kannst du sie direkt in einem Rutsch anhören!

In der Jubiläums-Folge geht’s um mein Lieblingsthema: PAUSEN!!!

Erholsame Pausen in der Schule

… hätten wir soooo gerne,

… brauchen wir ganz dringend,

… sind so schwer zu bekommen!

 

Schulpause und Erholung – passt das überhaupt zusammen? Ich denke: JA!

Deshalb teile ich heute im „kleinen Pausen-Einmaleins“ 7 Ideen für erholsame Schulpausen mit dir, damit du

  • zwischendurch abschalten kannst
  • den Reset-Knopf drückst
  • neue Energie tankst
  • etwas Schönes für dich tust!

 

Und damit du die 7 Ideen immer griffbereit hast – auf deinem Pult, in der Schultasche oder im Lehrerzimmer, habe ich ein

Geschenk für dich: Das kleine Pausen-Einmaleins als Mini-Poster!

Als Newsletter-Abonnent*in kannst du es dir direkt herunterladen, zusammen mit den anderen Materialien aus meiner „Schatzkiste“. Viel Spaß damit! 

Außerdem verlose ich 1 Ticket für einen meiner Online-Workshops!

Du kannst den Workshop und den Termin frei wählen und bekommst natürlich auch das Materialpaket dazu geschenkt.

So kannst du an der Verlosung teilnehmen:

Empfehle den Podcast weiter!

Lass dir etwas einfallen:

  • schick den Podcast per WhatsApp oder per Mail an Kolleg*innen
  • teile deine Lieblingsfolge über Facebook oder Instagram
  • schreibe eine Rezension bei Apple Podcast oder in deiner Podcast-App
  • oder oder oder …

Was immer dir einfällt: Mach einen Screenshot von deiner Weiterempfehlung und schick ihn mir per Mail an martina@diekleinepause.de

bis spätestens zum 24.10.2020!

Am 25.10. lose ich aus und benachrichtige die Gewinner*in per Mail.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück und …..

Schultern runter, lächeln, atmen!

Deine Martina

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die kleine Pause mit … Friedo Scharf: Sabbatjahr

die kleine Pause mit … Friedo Scharf: Sabbatjahr

die kleine Pause mit … Friedo Scharf:

Sabbatjahr

Dieses Interview hat an einem ganz besonderen Tag stattgefunden: Nämlich am 1. Tag von Friedos Sabbatjahr!
Passend dazu erzählt er, wie er überhaupt auf die Idee gekommen ist, sich ein Sabbatjahr zu gönnen.

Und was er mit diesem Jahr anfangen möchte.

 

Viel Freude beim Zuhören und:

 

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Friedo auf Instagram: @inklusion_digital

Friedos Homepage: Inklusion-digital.de

Buchtipp:

Richard David Precht: „Anna, die Schule und der liebe Gott.“

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die kleine Pause mit … Nina Schopenhauer: Lerncoaching

die kleine Pause mit … Nina Schopenhauer: Lerncoaching

die kleine Pause mit … Nina Schopenhauer

Lerncoaching

Nina Schopenhauer ist Berufsschullehrerin und hat vor ein paar Jahren die Ausbildung zum Lerncoach gemacht.

Seitdem unterstützt sie Schüler*innen dabei, ihre Ressourcen zu entdecken, Prüfungsängste abzubauen und individuelle Lernstrategien zu entwickeln.

Und sie findet: Das, was sie in ihrer Lerncoaching-Ausbildung gelernt hat, sollte jede Lehrer*in wissen!

 

Wir sprechen darüber, warum Lerncoaching vor allem etwas mit Haltung zu tun hat.

Und wie du deine Schüler*innen auch im „normalen“ Schulalltag unterstützen kannst, ihr volles Potential zu entfalten.

 

Viel Freude beim Zuhören und:

 

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Ninas Blog:

Blog

Buchtipps:

Hanna Hardeland: „Lerncoaching und Lernberatung“
Laura Malina Seiler: „Mögest Du glücklich sein“

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Warum ich Rituale liebe – 3 Ideen für einen entspannten Stundeneinstieg

Warum ich Rituale liebe – 3 Ideen für einen entspannten Stundeneinstieg

Warum ich Rituale liebe

3 Ideen für einen entspannten Stundeneinstieg

Wenn es um das Thema „Unterrichtsrituale“ geht, denken wir dabei meistens vor allem an positive Effekte für unsere Schülerinnen und Schüler. Rituale können aber auch einen riesengroßen Beitrag dazu leisten, dass DU deinen Schulmorgen gelassener erlebst! Deshalb liebe ich sie so.

Und wenn du denkst, dass du mit Ritualen wertvolle Unterrichtszeit verplemperst, dann solltest du unbedingt weiterlesen. Denn die wenigen Minuten, die du vom Unterricht abzweigst, sind eine lohnende Investition:

Rituale sorgen für

  • Struktur im Schulalltag
  • Stärkung der Gemeinschaft
  • weniger Unterrichtsstörungen
  • mehr Zeit für (entspanntes) Unterrichten

Struktur für den Schulalltag

Rituale schaffen Ordnung. Wenn einmal klar ist, dass der Stundeneinstieg immer nach einem bestimmten Schema abläuft, dann gibt das allen Beteiligten für Orientierung und Sicherheit.

Dein Gehirn liebt Ordnung und Gewohnheiten! Dann kann es nämlich im Energiesparmodus laufen – das sorgt für Entlastung.

 

Stärkung der Gemeinschaft

Ein gemeinsames Ritual schafft Beziehung! Es wirkt wie ein „Geheimcode“, den nur die „Eingeweihten“ kennen. Viele Rituale geben außerdem Raum für gegenseitige Wertschätzung und die Einbindung aller Beteiligten.  Das schweißt zusammen.

 

Weniger Unterrichtsstörungen 

Mit einem passend ausgewählten Ritual kannst du dafür sorgen, dass jeder sich sich gesehen und beachtet fühlt. So haben deine Schülerinnen und Schülern  keinen Grund mehr, im anschließenden Unterricht durch störendes Verhalten auf sich aufmerksam zu machen.

Ein weiterer Pluspunkt: Ritualisierte Abläufe müssen nicht immer wieder verhandelt werden. Es gibt also viel weniger Anlässe zum Diskutieren.

 

Mehr Zeit für (entspanntes) Unterrichten

Rituale sind aktive Selbstfürsorge. Du kannst dich entspannen, während das Ritual „wie am Schnürchen“ und von selbst abläuft. Du verschaffst dir eine kleine Pause und gewinnst Zeit, um deine Gedanken zu sortieren und umzuschalten auf das, was als nächstes dran ist.

Damit leisten Rituale einen enormen Beitrag zu mehr Gelassenheit und guter Laune im Schulalltag!

 

Rituale: Besonders wertvoll beim Stundeneinstieg

Gerade der Stundeneinstieg ist für viele von uns eine besonders stressige Schnittstelle im Schulalltag. Warum ist das so?

Ich stelle mir das immer so vor, dass jeder seinen eigenen Rucksack in die Stunde mitbringt. Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Erlebnisse vom Schulweg, die Konflikte aus der Pause und die Erfahrungen aus der vorhergehenden Stunde im Gepäck.

Und in deinem Rucksack bringst du die Gespräche aus dem Lehrerzimmer, das lange Warten am Kopierer und die Unterrichtsstörungen aus der letzten Stunde mit.

Am Stundenanfang bräuchten wir alle erstmal einen Moment, um den Rucksack abzusetzen und anzukommen. Gönnen wir uns diesen Moment? In der Regel nicht.

Stattdessen erwarten wir von uns und von den Schülerinnen und Schülern, dass wir und sie ruckzuck auf Lernbereitschaft umschalten können. Da wir aber keine Maschinen sind,  funktioniert das oft nicht. Und das erzeugt Frust!

Rituale am Stundenanfang wirken dann wie eine Pausentaste. Du schaffst eine kleine Zeitinsel, in der du allen Beteiligten die Gelegenheit gibst, ihren Rucksack abzusetzen. Und offen zu sein für das Neue, das jetzt kommt.

 

3 Ideen für einen entspannten Stundeneinstieg

Idee Nr.1: Begrüßungsspruch

Wähle einen Spruch, der dir gut gefällt und der zu deiner Klasse passt. Überlege mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam, welche Bewegungen den Spruch begleiten könnten – wenn euch das Spaß macht.

 Während ihr alle gemeinsam die Begrüßung sprecht, kannst du alle Kinder in den Blick nehmen und dich bewusst im Raum umschauen.

Nutze die Zeit auch, um bewusst durchzuatmen und noch einmal die Schultern zu lockern. Dann kann’s losgehen!

Mein Lieblingsspruch zur Begrüßung:

 Ich wünsch dir einen schönen Tag und dass dich jeder mag. 

Dass du gut ausgeschlafen bist 

und dass dir schmeckt, was du heut‘ isst. 

Und dass der Tag dir bis zur Nacht … 

viel Freude macht. 

 

Gefällt er dir? Wenn nicht: kein Problem, das Internet ist voll mit Ideen. Such dir DEINEN Spruch!

 

Idee Nr. 2: Sorge für Bewegung!

Das macht nicht nur Spaß, sondern baut auch Spannungen ab – sowohl körperlich als auch mental. Und bringt euch allen neue Energie!

Meine Favoriten:

Podcast-Folge 36: Brain Gym

Dazu gibt’s auch ein Poster für deinen Klassenraum, das du dir als Newsletter-Abonnent*in kostenlos herunterladen kannst!

Das Flummilied

 

Idee Nr. 3: Wie wär’s mit einer achtsamen Pause?

Du aktivierst alle Sinne und nutzt deinen Körper als Anker, um im Hier und Jetzt anzukommen.

Probier doch mal eine „5-4-3-2-1-Pause“:

Podcast-Folge 37: „Achtsame Pause mit allen Sinnen“

Dazu gibt’s auch ein Poster für deinen Klassenraum, das du dir als Newsletter-Abonnent*in kostenlos herunterladen kannst!

 

So klappt’s mit den Ritualen

  • Entscheide dich für EIN neues Ritual.
  • Überlege dir vorher genau, wie das Ritual ablaufen soll und welche Materialien du brauchst.
  • Beteilige die Schülerinnen und Schüler an der Entwicklung des Rituals.
  • Mach dir vorher klar, dass es vielleicht nicht von Anfang an klappt (Störungen, manche machen nicht mit, lachen, …).
  • Bleib trotzdem ruhig und freundlich.
  • Gib dem Ritual Zeit, bleib dran! (3 Wochen, um eine neue Gewohnheit zu integrieren)

Und?

Meinst du immer noch, dass du mit Ritualen deine Unterrichszeit verschwendest?

Oder bist du bereits überzeugte*r Rituale-Nutzer*in und hast noch jede Menge tolle Ideen für den Unterrichtsalltag?

Was auch immer auf dich zutrifft: Schreib mir!

 

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

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die kleine Pause mit … Ann-Marie Backmann: Schule ist Beziehung

die kleine Pause mit … Ann-Marie Backmann: Schule ist Beziehung

die kleine Pause mit … Ann-Marie Backmann

Schule ist Beziehung

Ab jetzt gibt’s eine neue Rubrik hier im Podcast: „die kleine Pause mit …“ – hier verabrede ich mich mit einer Kollegin oder einem Kollegen auf eine virtuelle Tasse Kaffee und wir plaudern ein bisschen. Und du darfst zuhören!

Findest du nicht auch, dass die Gespräche, die sich zufällig in der Kaffeepause ergeben, oft die besten sind?

Ich habe aus solchen Gesprächen schon so viele Inspirationen und Ideen mitgenommen und in mein Leben integriert, dass ich dachte: Das muss auch hier im Podcast passieren!

Deshalb gibt’s ab jetzt regelmäßig „die kleine Pause mit …“.

Lehrkräfte wie du und ich erzählen aus ihrem Alltag. Das ist nämlich das, was mich schon immer interessiert: Wie schaffen es andere eigentlich, den ganz normalen Schulwahnsinn auf die Reihe zu kriegen?

Wenn du das auch spannend findest, dann ist diese Rubrik genau richtig für dich. Und falls du selbst mal mit mir plaudern möchtest oder jemanden kennst, den ich zu einem virtuellen Kaffee einladen sollte: Schreib mir gerne!

Ich eröffne „die kleine Pause mit …“ heute mit Ann-Marie Backmann, die mit ihrem Blog „beziehungsweise schule“ ein Forum für inspirierte Lehrer, motivierte Schüler und gelassene Eltern geschaffen hat.

 

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Anmeldung zu meinem Online-Workshop „Embodiment-Techniken für den (Schul-) Alltag“

Ann-Maries Blog: https://beziehungsweise-schule.de/
Ann-Marie auf Instagram: @beziehungsweise_schule

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Grenzen setzen. Warum du nicht rund um die Uhr für Eltern erreichbar sein musst

Grenzen setzen. Warum du nicht rund um die Uhr für Eltern erreichbar sein musst

Grenzen setzen

Warum du nicht rund um die Uhr für Eltern erreichbar sein musst

Als Lehrkraft stehst du ständig im Austausch mit anderen. Und ganz leicht kann es da passieren, dass es dir zuviel wird. Dass es keine klaren Grenzen mehr gibt zwischen deiner Arbeitszeit und deiner Freizeit.

Das passiert zum Beispiel dann, wenn

  • Eltern dich zu jeder Tageszeit anrufen
  • Emails der Schulleitung am Wochenende ankommen
  • ständig WhatsApp Nachrichten von Kollegen aufploppen
  • Schüler*innen in der Pause ins Lehrerzimmer stürmen

Die „entgrenzte Arbeitszeit“ ist einer der größten Stressfaktoren in unserem Job.

Wenn du langfristig gesund bleiben möchtest, ist es also enorm wichtig, dass du deine eigenen Grenzen kennst und schützt.

Wenn du anderen klarmachst: „Bis hierhin und nicht weiter“, dann kannst du verhindern, dass andere dich übermäßig vereinnahmen, deine Zeit verbrauchen oder dir schlicht und einfach auf die Nerven gehen.

So weit, so klar.

Trotzdem fällt es vielen von uns unglaublich schwer, sich abzugrenzen.

In Bezug auf die Kommunikation mit Eltern haben zum Beispiel viele Lehrkräfte den Glaubenssatz: „Ein wirklich guter Lehrer ist immer ansprechbar und erreichbar.“ Sich da abzugrenzen, geht nur mit schlechtem Gewissen – oder eben gar nicht.

 

Möchtest du das ändern? Dann sind diese Gedankenanregungen für dich:

  • Was denkst du über Grenzen?
  • Wie legst du deine Grenzen fest?
  • So machst du deine Grenzen klar – Tipps für den Elternabend

 

Was denkst du über Grenzen?

Bevor du dir darüber klar wirst, WELCHE Grenzen du setzen möchtest und WIE du das kommunizierst, ist diese Frage ganz entscheidend.

Dazu ein paar Beispiele:

  • Wenn eine Mutter dich auf dem Parkplatz vor der Schule anspricht, „mal eben“ eine Frage hat: Fällt es dir dann schwer, sie auf später zu vertrösten?
  • Wenn Eltern sich am Samstag per Mail melden: Liest (und beantwortest) sie sofort?
  • Wenn du gefragt wirst, ob du in die WhatsApp-Gruppe der Klasse aufgenommen werden möchtest: Sagst du Ja?

Wie fühlst du dich in solchen Situationen?

Ist es vielleicht so, dass du weißt, was du EIGENTLICH willst, zum Beispiel:

  • schnell nach Hause und das Mittagessen kochen
  • dein Wochenende genießen
  • du möchtest nicht in der WhatsApp-Gruppe ständig bombardiert werden mit Fragen zu Hausaufgaben, lustigen Filmchen …

Und trotzdem fällt es dir schwer, klar zu sagen, wo du deine Grenzen ziehst, was du möchtest und was nicht. Denn dich plagt so ein ein diffuses schlechtes Gewissen. Mir ging das jahrelang so und ich habe mich gefragt, woran das liegt.

Und ich habe folgende Gründe gefunden, die dahinter stecken:

  • Mein Bild vom „guten“ Lehrer: „Ein guter Lehrer ist immer gesprächsbereit!“
  • Ich wünsche mir, dass die Eltern mich mögen
  • Mir liegen meine Schüler*innen am Herzen
  • Meine Kolleg*innen machen das genauso

Erkennst du dich da irgendwo wieder? Vielleicht hast du noch weitere Gründe. Was auch immer DEINE Gründe dafür sind, dich nicht deutlich abzugrenzen, eins weiß ich genau:

Mit diesen Glaubenssätzen befindest du dich auf dem besten Weg in den Burnout. 

Ich finde: Gute Lehrkräfte kennen ihre Grenzen und schützen sie.

Ja, der Austausch mit den Eltern ist total wichtig. Aber nicht zu jeder beliebigen Zeit. Kommunikation braucht Zeit und Ruhe. Wenn du ausgeruht und vorbereitet in ein Gespräch mit den Eltern gehst, haben beide Seiten mehr davon.

Mach dir bewusst: Du bist nicht auf der Welt, um die Erwartungen der anderen zu erfüllen. 

Wenn du das versuchst, bist du wie die Kugel im Flipper-Automaten, die ständig hin- und herflippt und nur re-agieren kann auf die Impulse von außen. Das kannst du nur ändern, wenn du deine Arbeitszeit und deine Freizeit klar voneinander trennst. DU entscheidest, wann du Feierabend hast. Und wenn DU das nicht tust, dann gibt es keinen Feierabend für dich.

Damit ist „Grenzen setzen“ die allererste und allerwichtigste Zeitmanagement-Regel!

Ich habe lange gebraucht, um das wirklich zu kapieren: Ich bin nicht auf der Welt, um die Erwartungen der anderen zu erfüllen. Und wenn ich das beherzige, geht’s mir viel besser, ich habe viel mehr Energie und Lust, mich den anderen zuzuwenden. Deshalb sind Grenzen wichtig. Letzten Endes profitieren andere davon, dass ich meine Grenzen kenne und schütze. Deshalb muss ich also kein schlechtes Gewissen haben!

 

Wie legst du deine Grenzen fest?

Der nächste Schritt: Finde heraus, wo deine Grenzen liegen.

Ganz wichtig: Deine Grenzen sind DEINE Grenzen. Es kann sein, dass deine Kollegin ihre Grenzen ganz woanders hat. Der eine findet es klasse, alle Telefongespräche mit den Eltern von zu Hause aus zu führen, der andere möchte ihre private Telefonnummer nicht herausgeben. Der eine findet es eine Zumutung, am Wochenende Mails zu bearbeiten. Der andere kann gerade dann gut und konzentriert arbeiten.

Wenn du dir dann überlegst, welche „Spielregeln“ du dir für die Kommunikation mit Eltern wünschst, kannst du dir 3 Fragen stellen: Wo? Wann? Wie?

 

Wo?

Über welche Kanäle möchtest du mit den Eltern kommunizieren?

Hast du eine dienstliche Mailadresse?

Gibst du deine Handynummer heraus?

Bietest du eine Sprechstunde an?

 

Wann?

Zu welchen Zeiten können Eltern dich anrufen? (über das Schultelefon)

Wann bietest du eine Sprechstunde an? (Randstunde oder Springstunde)

Wann beantwortest du Mails? (feste „Schreibtischzeiten“)

 

Wie?

Meine Tipps für dich:

Mails:

  • Falls du (noch) keine dienstliche Mailadresse hast, richte dir ein eigenes Mailkonto für Schulmails ein.
  • Leite dienstliche Mails nicht auf dein Handy weiter
  • Lies und beantworte die Schulmails ausschließlich zu deinen Schreibtischzeiten.

Telefonanrufe:

  • Die Eltern können dich über das Sekretariat der Schule telefonisch erreichen.
  • Du rufst zurück, wenn du Zeit hast.
  • Gib deine Handynummer nur für absolute Notfälle heraus und kläre, was du unter „absolutem Notfall“ verstehst. 

Sprechstunde:

  • Lege dir deine Sprechstunde in eine Rand- oder Springstunde.
  • Eltern melden sich vorab per Mail an und schreiben stichwortartig, was ihr Anliegen ist. So kannst du dich besser vorbereiten und evtl. sogar Materialien bereithalten.

Mein Extra-Tipp: 

Es hilft sehr, wenn ihr in eurem Kollegium an einem Strang zieht!

Sprecht darüber, wie ihr euch die Spielregeln für Kommunikation vorstellt.

 

So machst du deine Grenzen klar – Tipps für den Elternabend

Du hast jetzt hoffentlich Klarheit über DEINE Grenzen gewonnen.

Du weißt, welche Spielregeln du dir für die Kommunikation mit den Eltern wünschst.

Du bist dir auf die Schliche gekommen mit deinem diffusen schlechten Gewissen und konntest das vielleicht sogar ein bisschen ablegen.

Und jetzt kommt der wichtigste Schritt: Mach deine Spielregeln deutlich! Teile sie den Eltern freundlich und bestimmt mit.

Hier gilt das Motto: „Heimliche Wünsche werden un-heimlich selten erhört!“

Wenn die Eltern nicht wissen, wo genau deine Grenzen sind, dann überschreiten sie diese vielleicht ganz ohne böse Absicht. Wenn du zum Beispiel deine Handynummer für Notfälle herausgibst, dann sag auch, was DU unter einem Notfall verstehst! Eben nicht die Frage zu den Hausaufgaben, sondern eher die Mitteilung zum Corona-Verdacht in der Familie.

Mach aus deinen heimlichen Wünschen ganz transparente Spielregeln!

Wenn du immer noch nervös bist und beim Elternabend mit Gegenwind rechnest, dann hilft dir vielleicht folgender Vergleich:

Eltern kennen  das von anderen Berufsgruppen und akzeptieren das da auch problemlos, dass sie nicht jederzeit einen Termin in ihrer Autowerkstatt bekommen können. Sie wissen, dass das Finanzamt feste Sprechstunden hat und nehmen sich sogar extra frei, wenn sie dort etwas klären wollen.

Ihre Kinder sollten den Eltern genauso wichtig sein!

Falls du trotzdem noch ein wenig Herzklopfen hast, nutze eine einfache Embodiment-Technik: „Schultern runter, lächeln, atmen …“

Wie diese Zauberformel funktioniert, kannst du dir hier anhören.

Diese einfache Haltungsänderung wirkt auf dich selbst, und lässt dich ruhiger, geerdeter und sicherer werden.

Und sie verändert deine Ausstrahlung nach außen: Du wirkst locker, entspannt und entschlossen.

Genau die richtige Haltung, um Grenzen zu setzen.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

In diesem Sinne:

 

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

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Klopf dir doch mal selbst auf die Schulter! Selbst-Wertschätzung zum Schuljahresende

Klopf dir doch mal selbst auf die Schulter! Selbst-Wertschätzung zum Schuljahresende

Klopf dir doch mal selbst auf die Schulter!

Selbst-Wertschätzung zum Schuljahresende

Wenn du so zurückschaust auf das letzte Schuljahr, welche Gedanken kommen dir dann zuerst in den Sinn?
Denkst du zuerst an das, was gut funktioniert hat? An deine Highlights und Glücksmomente? Deine Erfolgserlebnisse?
Oder fallen dir als erstes die Pannen ein? Dinge, über die du dich geärgert hast?

Vielleicht erwischst du dich gerade dabei, dass dein Fokus oft auf das Negative gerichtet ist. Und damit bist du nicht allein.
Leider ist unser Gehirn nämlich so strukturiert, dass es Negatives besser abspeichert. Reiner Selbstschutz! Ein Relikt aus der Steinzeit: Da war es wichtig sich zu merken, von welchen Beeren man diese fürchertlichen Beeren bekommen hatte …
Außerdem sind wir als Lehrkräfte nochmal ganz besonders darauf trainiert,
die „Fehler“ zu finden – nicht nur die der anderen, sondern auch unsere eigenen.

Selbstkritik üben zu können gilt oft sogar als besondere Tugend.
Und wie ist das mit der Selbstwertschätzung?
Da kommt uns oft als erstes der Spruch „Eigenlob stinkt“ in den Sinn.
Das sitzt tief, ganz besonders bei uns Frauen.
Und doch ist es so wichtig, dass du dich selbst anerkennst für deine Leistungen, deine wertvolle Arbeit.

Heute möchte ich dich dazu einladen, dir selbst auf die Schulter zu klopfen.
Dazu teile ich mit dir 4 Fragen, die ich mir regelmäßig zum Monatsende stelle
du kannst sie jetzt zum Ende des Schuljahresende prima für dich nutzen,
um die letzten Wochen und Monate Revue passieren zu lassen.

Schnapp dir Zettel und Stift und los geht’s!
Am besten nimmst du dir einen überschaubaren Zeitraum, z.B. die Zeit zwischen Oster- und Sommerferien. Schreib alles auf, was dir spontan zu den Fragen einfällt. Und leg dir dann den Zettel und den Stift irgendwohin und schreibe immer mal wieder auf, was dir in den nächsten Tagen noch so alles einfällt. Du wirst sehen: da kommt einiges zusammen!

1. Frage:
Was ist gut gelaufen?

Denk dabei an die verschiedenen Aspekte deines Schulalltags:
Unterricht – Kommunikation – Zusammenarbeit – Zeiteinteilung – Selbstfürsorge – …
Welche Situationen, Projekte, Abläufe waren richtig gut?

Und dann mach dir bewusst: Welchen Anteil hattest DU daran, dass das gut gelaufen ist?
Mach dir klar: das war kein Zufall!
Du realisierst, dass du selbst Einfluss auf die Dinge nehmen kannst, den Umständen nicht hilflos ausgeliefert bist.
Du erkennst, dass eine Situation nur deshalb so gut verlaufen ist, weil DU aktiv mitgestaltet und zum Gelingen beigetragen hast.
Wenn du so denkst, bist du deinen Stärken auf der Spur.

Dafür kannst du dir auf die Schulter klopfen!

2. Frage:
Wofür bist du dankbar?

Wenn du schon ein Glückstagebuch führst (Podcast-Folge 32), kannst du jetzt einfach darin blättern. Du kannst schöne Augenblicke noch einmal wie einen Film in deinem Innern ablaufen lassen.

Sei es die Unterstützung durch deine Familie, der Materialaustausch mit Kolleg*innen, deine Gesundheit, …

Diese Dinge sind dir einfach passiert, sie sind dir geschenkt worden.
Trotzdem kannst du dir selbst dafür auf die Schulter klopfen,
dass sie bewusst wahrnimmst. Du nimmst Glücksmomente nicht als selbstverständlich oder übersiehst sie.
Diese Fähigkeit zur Dankbarkeit ist ein ganz, ganz wichiger Baustein deiner Resilienz.
Denn je häufiger du ganz bewusst deinen Fokus auf Positives lenkst,
umso mehr trainierst du dich, Positives bewusst wahrzunehmen und kommst in eine Aufwärtsspirale!

Frage 3:
Was hast du gelernt?

Ganz wichtige Frage. Interessant finde ich, dass wir sie uns ganz selbstverständlich stellen, wenn’s um unsere Schüler*innen geht.

Und du? Welche neuen Fähigkeiten sind bei dir in diesem Schuljahr dazu gekommen?
Hast du Fortbildungen besucht, die dich weitergebracht haben?
Hast du an deiner persönlichen Weiterentwicklung gearbeitet?
Hast du einfach mutig Dinge ausprobiert?

Das können ganz kleine Dinge sein, wie z.B. die neuen Bedienelemente des Kopieres zu kennen. Oder auch ein großes Projekt, das du angepackt hast.

Was auch immer es ist:
Vielleicht hast du dich selbst überrascht mit dem, was du da gemacht hast.
Wahrscheinlich sind dir unterwegs auch jede Menge Fehler passiert.
Völlig logisch, das gehört ja nun mal dazu.
Auch so ein wichtiger Punkt bei deiner Selbst-Wertschätzung:
Fehlerfreundlichkeit ist ja immer ein super wichtiges Prinzip in Bezug auf unseren Unterricht. Wendest du das denn auch auf dich selbst an?

Klasse finde ich dazu den Satz von Wilhelm Busch:
Aus Fehlern wird man klug,
darum ist einer nicht genug!

Also: was hast du gelernt, auch aus deinen Fehlern?
Worüber konntest du im Nachhinein sogar herzhaft lachen?

Klopf dir dafür auf die Schulter!

Frage 4:
Was ist deine wichtigste Erkenntnis?

In diesem Schuljahr habe ich bei mir festgestellt: Ich bin neugierig, und das hilft mir sehr!
Ich interessiere mich dafür, wie andere etwas hinbekommen und deshalb frage ich gerne. Der Austausch hilft mir, neue Ideen zu bekommen und Stolpersteine zu managen.
Und ich habe echt Spaß daran, Neues auszuprobieren.

Gleichzeitig habe ich bemerkt, dass meine Routinen mir total helfen, in der Spur zu bleiben. Sei es meine Morgenroutine mit Yoga und Meditation, mein Dankbarkeitstagebuch, gemeinsame Mahlzeiten oder mein Mittagsschläfchen.
All das sind wichtige Ankerpunkte, die mir Halt geben und auf die ich deshalb nicht verzichten möchte.

Und du?
Was ist deine wichtigste Erkenntnis?
Was möchtest du davon mitnehmen ins nächste Schuljahr?

Klopf dir selbst auf die Schulter, dass du dir die Zeit genommen hast
für diese Reflexion!

 

Eigenlob stinkt? Nein!

 

Selbstwertschätzung duftet …

 

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Dann komm in die

Und denk immer dran:

 

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

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Resilienz in Krisenzeiten – Interview mit Sylvia Wellensiek

Resilienz in Krisenzeiten – Interview mit Sylvia Wellensiek

Gelassen bleiben im Sturm

Sylvia Wellensiek ist Coach und Autorin zahlreicher Bücher zum Thema „Resilienz“. Mit dem von ihr entwickelten Human Balance Training unterstützt sie Menschen dabei, achtsamer mit sich umzugehen und größere Widerstandskraft zu entwickeln. Ihre Angebote richten sich nicht nur an Führungskräfte und Privatpersonen, sondern auch an Schulen und Lehrkräfte.

In diesem Interview sprechen wir darüber, was Resilienz bedeutet und wie sie schrittweise gestärkt werden kann. Und es geht darum, wie wichtig resiliente Lehrkräfte als Vorbilder für die Schüler*innen sind – nicht nur in der Corona-Zeit.

Du erfährst außerdem,

  • warum die Corona-Zeit wie ein Resilienz-Check für dich ist
  • was du tun kannst, wenn du dich gerade jetzt sehr wenig resilient fühlst
  • welche Chancen für uns alle in der gegenwärtigen Krise stecken
  • wie du dich mit der HASE-Formel in akuten Krisensituationen erden kannst.

Ich hoffe, du kannst aus dieser Folge viele wertvolle Impulse mitnehmen.

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes zu Sylvia Wellensiek:

Bücher: https://hbt-akademie.de/ueber-uns/veroeffentlichungen/

Workshops für Schulen: https://hbt-akademie.de/angebote-schule/

Online-Trainingsparcours: https://hbt-akademie.de/demobereich/

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#31 Glitzer im Kopf

#31 Glitzer im Kopf

Interview mit Achtsamkeitstrainerin Sabine Kunst

Glitzer im Kopf. Kennst du das auch?

In diesen Tagen hast du vielleicht ganz besonders das Gefühl, dass sich um dich herum und auch in dir unglaublich viel bewegt. Und, ganz ehrlich, mir geht das nicht nur so in Zeiten von Corona – auch im normalen (Schul-) Alltag fühle ich mich oft so:

Wie eine Schneekugel, die ständig geschüttelt wird.

Was tun, mit all dem herumwirbelnden Glitzer im Kopf?

Darüber spreche ich mit Sabine Kunst.

Sie ist Pädagogin, Achtsamkeitstrainerin und Yogalehrerin.

Von Sabine erfährst du,

  • was der Glitzer im Kopf mit deinem Körper macht
  • wie du den Glitzer ein wenig beruhigen kannst
  • warum Achtsamkeit kein Tool, sondern eine Haltung ist

Viel Spaß beim Zuhören und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

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#30 Corona macht Schule. Und was macht Corona mit mir?

#30 Corona macht Schule. Und was macht Corona mit mir?


  Das Gedankenexperiment – „Re-gnose“

 

Seit 2 Wochen sind jetzt die Schulen geschlossen. Eine bewegte Zeit, nicht nur in der Schule. Wir werden andauernd von der Wirklichkeit überholt.

Welches Thema passt da in einen Podcast für Lehrergesundheit?

Ich habe da was: Das Gedankenexperiment „Re-Gnose“!

Eine Idee des Zukunftsforschers Matthias Horx, um das Pferd einmal von hinten aufzuzäumen. Er schaut von der Zukunft aus zurück ins Heute.

Seinen Artikel kannst du hier nachlesen:

https://www.horx.com/48-die-welt-nach-corona/

Ich finde dieses Gedankenexperiment so inspirierend und ermutigend, dass ich es direkt selbst ausprobiert habe. Und zwar für den Bereich „Schule“.

Ich stelle mir vor, dass ich im Herbst 2020 mit meiner Freundin und Lieblingskollegin Iris beim Kaffee sitze. Und ich erzähle ihr wie ich Schule jetzt sehe, nach Corona:

  • unsere Ansprüche an Unterricht
  • den Umgang mit digitalen Medien
  • die Bedeutung von Achtsamkeit

Hör doch mal rein. Und lass dich inspirieren zu deiner eigenen Re-Gnose!

Du bist ganz herzlich eingeladen zum Austausch in die

Viel Spaß beim Zuhören und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

 

Deine Martina

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#29 Das tut deiner Stimme gut …

#29 Das tut deiner Stimme gut …

Interview mit Stimmtrainerin Sabine Klecker

Als Lehrkraft absolvierst du jeden Tag einen stimmlichen Marathon – sagt Sabine Klecker.

Als Logopädin und Stimmtrainerin bietet sie Trainings an zum Thema „Stimme und Beruf“ und unterstützt andere dabei, gut auf ihre Stimme zu achten.

Wie wichtig die Stimme gerade für uns Lehrkräfte ist, merken wir oft erst dann, wenn sie mal nicht so gut funktioniert:

  • wenn wir heiser sind
  • wenn wir Schwierigkeiten haben, nach dem Unterrichtsmorgen auch noch den anschließenden Elternsprechtag stimmlich zu bewältigen
  • wenn unsere Stimme z.B. im Sportunterricht extrem gefordert wird
  • wenn die Stimme vor Aufregung zittrig ist, obwohl wir gerne sicher wirken möchten,

In solchen Situationen merken wir dann, dass die Stimme tatsächlich eins unserer wichtigsten Arbeitsinstrumente ist.

Um so wichtiger ist es, dass du weißt, was deiner Stimme gut tut!

Genau darüber spreche ich im Interview mit Sabine Klecker:

  • Wie kannst du deine Stimme „aufwärmen“?
  • Wie sieht eine stimmförderliche Arbeitsumgebung aus?
  • Was tun bei Erkältung und Heiserkeit?
  • Was hat Stimme mit Stimmung zu tun?

 

Viel Spaß beim Zuhören und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

 

Deine Martina

Du bist ganz herzlich eingeladen zum Austausch in die

Das tut der Stimme gut

Tipps zur Pflege deiner Stimme von Sabine Klecker

 

Shownotes:

Sabine Kleckers Homepage:

https://www.stimmeundberuf.de/newsletter/

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#28 Schulschließungen wegen Corona – was jetzt?

#28 Schulschließungen wegen Corona – was jetzt?

Interview mit Susanne Schäfer von „Zaubereinmaleins“

Heute gibt’s eine ganz spontan aufgenommene Podcast-Folge für euch!

Seit Freitag sind die Schulen in vielen Bundesländern geschlossen und jetzt stehen alle Lehrkräfte und ganz besonders die Schulleitungen vor den Fragen:

  • Wie geht’s weiter?
  • Wie kommunizieren wir mit Eltern, Schülern?
  • Wie organisieren wir den Unterricht?

Da sind kreative Lösungen gefragt, denn für so eine Situation gibt’s keinen Notfallplan.

Wahrscheinlich werden wir erst viel, viel später wissen, welche Aktionen sinnvoll waren und welche nicht und trotzdem: Handeln müssen wir jetzt!

Ich finde, in solchen bewegten Zeiten sind Menschen wichtig, die Herausforderungen beherzt anpacken und damit ein Leuchtturm für andere sein können.

So ein Mensch ist Susanne Schäfer. Sie ist Schulleiterin einer Grundschule in Herten und seit fast 15 Jahren der Kopf hinter der Zaubereinmaleins-Plattform.

Im Interview mit ihr spreche ich darüber, wie sie mit der aktuellen Situation in ihrer Schule umgeht.

Susanne Schäfer hat dazu kreative Ideen und Lösungsansätze und findet sogar, dass in der derzeitigen Situation viele Chancen für uns stecken!

Viel Spaß beim Zuhören und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

 

Deine Martina

 

Shownotes:

https://www.zaubereinmaleins.de/startseite/home…./

Welche Lösungen gibt es an deiner Schule? Du bist ganz herzlich eingeladen zum Austausch in die

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#27 Vertretungsunterricht leicht(er) gemacht!

#27 Vertretungsunterricht leicht(er) gemacht!


Vertretungsunterricht – leicht(er) gemacht!

Du kommst morgens in die Schule, hast deinen Unterricht schön geplant,

und dann heißt es im Lehrerzimmer auf einmal: „Neee, Kollegin xy ist heute krank,

es gilt der Vertretungsplan. Statt Kunstunterricht in der 3 machst du heute bitte ne Doppelstunde in der Klasse 1.“

Na super!

Also, ganz ehrlich: Keiner von uns ist so richtig begeistert davon, Vertretungsunterricht zu übernehmen.

Und trotzdem gehört es zum ganz normalen schulischen Alltag, dass etwas Unvorhergesehenes passiert und du damit umgehen musst.

Und dann darf es gerne leicht sein!

Vertretungsunterricht leicht(er) gemacht?! Wie soll das denn gehen?

Das erfährst du in dieser Folge.

Es geht

  • um dein Mindset
  • um praktische Tipps für die Organisation von Vertretungsunterricht
  • und um mein Feuerwehr-Köfferchen!

Und welche Erfahrungen hast du mit Vertretungsunterricht gemacht?

Wie organisiert ihr das an eurer Schule? Lass uns gute Ideen austauschen! 

Du bist ganz herzlich eingeladen zum Austausch in die

Viel Spaß beim Zuhören und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

 

Deine Martina

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#26 Krank zur Schule? Oder mit schlechtem Gewissen zu Hause?

#26 Krank zur Schule? Oder mit schlechtem Gewissen zu Hause?


Was tust du, wenn dein Körper die Pausentaste drückt?

Kennst du das auch?

Dir geht’s gar nicht gut.

Du hast eine fette Erkältung, üble Kopfschmerzen oder bist völlig heiser.

Eigentlich solltest du im Bett bleiben und dich auskurieren.

Machst du aber nicht.

Du schleppst dich trotzdem zur Schule.

Quälst dich durch den lauten, anstrengenden Schultag und verbringst dann den Rest des Tages völlig fertig auf dem Sofa.

 

Oder du hörst auf deinen Körper, wenn er die Pausentaste drückt.

Du bleibst zu Hause – aber du hast ein schlechtes Gewissen …

 

Warum ist das eigentlich so?

Warum fällt es uns -ich glaube, besonders uns Grundschullehrer*innen-

so schwer, zu Hause zu bleiben, wenn wir krank sind?

Woher kommt dieses schlechte Gewissen?

Geht es auch anders?

 

Meine Gedanken dazu teile ich mit dir in dieser Folge.

Vielleicht erkennst du dich darin wieder.

Und vielleicht – hoffentlich!- kann ich dir deine Entscheidung ein bisschen erleichtern.

 

Viel Spaß beim Zuhören und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

 

Deine Martina

Du bist ganz herzlich eingeladen zum Austausch in die 

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#25 Besser essen statt stressen – Interview mit Sina Schwenninger

#25 Besser essen statt stressen – Interview mit Sina Schwenninger


Wenn nur noch Schokolade hilft …

Sina ist Ernährungsberaterin und Fachberaterin zum Thema „Stress und Burnout“.

Einer ihrer Workshops für Lehrerkollegien hat den Titel: „Besser essen statt stressen“.

Und genau darum geht’s auch in unserem Interview!

 

Du erfährst von Sina,

  • warum du gerade im Stress so einen Heißhunger auf Süßes hast
  • welche gesunden Alternativen es gibt
  • wie du gesunde Gewohnheiten integrieren kannst
  • wie achtsames Essen dir hilft, deinen Stress zu reduzieren.

Außerdem hat Sina auch ein Rezept für einen leckeren Pausensnack!

Und hier ist das Rezept für die Energiekugeln:

Zutaten:

  • 150 g Datteln
  • Ca. 100 ml heißes Wasser
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 4-5 EL Haferflocken
  • Sesam, Kokos oder Kakao

Zubereitung:

Datteln mit heißem Wasser übergießen und kurz ziehen lassen. Fein pürieren. Mandeln und Haferflocken dazugeben und ebenfalls pürieren. Mit den Händen Walnussgroße Kugeln formen und in Sesam, Kokos oder Kakao wenden. Im Kühlschrank ca. 1 Woche haltbar.

 

…ist in Arbeit 😉

Viel Spaß beim Zuhören und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

 

Deine Martina

Shownotes:

Sinas Homepage: https://www.gesund-leben-gesund-bleiben.de/

Sina auf Instagram: https://www.instagram.com/gesund_bleiben_mit_sina/

Du bist ganz herzlich eingeladen zum Austausch in die

 

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#24 Entspannung auf Knopfdruck? – Meditations-Apps für deinen (Schul-) Alltag

#24 Entspannung auf Knopfdruck? – Meditations-Apps für deinen (Schul-) Alltag

Entspannung auf Knopfdruck? – Meditations-Apps für deinen (Schul-) Alltag

 

In der Folge #22 und #23 habe ich mit dir 7 Ideen für erholsame Schulpausen geteilt.

Das kostenlose Miniposter dazu kannst du dir gerne herunterladen (Link in den Shownotes).

Eine der Ideen heißt: „Komm zur Ruhe.“

Ich nutze dafür sehr gerne eine Meditations-App. Mittlerweile gibt es ja unglaublich viele auf dem Markt:

Balloon, Headspace, Calm, …

Ganz schön schwierig, da die passende zu finden.

Deshalb stelle ich dir heute die beiden Apps vor, mit denen ich fast täglich meditiere:

7 Mind und Insight Timer.

Du erfährst,

  • wie sie aufgebaut sind,
  • welche Inhalte dich erwarten,
  • was ein Monatsabo kostet und
  • welche App ich besonders gerne für die kleine Pause am Schulmorgen nutze.

Ich wünsche dir viel Freude beim Meditieren und Testen der Apps!

Und ich bin neugierig: Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Nutzt du vielleicht schon eine (andere) App zum Meditieren?

Möchtest du dich mit anderen über deine Erfahrungen austauschen?

Dann lade ich dich herzlich ein in unsere

Und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

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#23 Das kleine Pausen-Einmaleins – … noch mehr Ideen für erholsame Schulpausen

#23 Das kleine Pausen-Einmaleins – … noch mehr Ideen für erholsame Schulpausen

7 Ideen für erholsame Schulpausen 7 Ideen für erholsame Schulpausen

 

 

 

 

Weiter geht’s mit meinem Lieblingsthema: PAUSEN!!!

In der letzten Woche habe ich schon 3 Ideen mit dir geteilt,

heute gibt’s noch einmal 4 Ideen für dich.

 

Also insgesamt 7 Ideen für deine erholsame Schulpause, damit du

  • zwischendurch abschalten kannst
  • den Reset-Knopf drückst
  • neue Energie tankst
  • etwas Schönes für dich tust!

 

Und damit du die 7 Ideen immer griffbereit hast – auf deinem Pult, in der Schultasche oder im Lehrerzimmer, habe ich eine Überraschung für dich:

 

Das kleine Pausen-Einmaleins als Mini-Poster!

 

Du kannst es dir hier kostenlos herunterladen.

7 Ideen für erholsame Schulpausen

Ich wünsche Dir viel spaß damit!

Shownotes:

 

Kopfhörer: https://amzn.to/2GCSKG4  https://amzn.to/36Lir1G

 

Poster zum Download: https://www.diekleinepause.de/podcast/(Shownotes zu #23)

 

Du bist ganz herzlich eingeladen zum Austausch in die

Viel Spaß beim Zuhören und denk immer dran:

 

Schultern runter, lächeln, atmen … 

 

Deine Martina

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#22 Das kleine Pausen-Einmaleins – Ideen für erholsame Schulpausen

#22 Das kleine Pausen-Einmaleins – Ideen für erholsame Schulpausen

 

In der heutigen Folge geht’s um mein Lieblingsthema: PAUSEN!!!

Erholsame Pausen in der Schule

… hätten wir soooo gerne,

… brauchen wir ganz dringend,

… sind so schwer zu bekommen!

 

Schulpause und Erholung – passt das überhaupt zusammen?

Ich denke: JA!

Deshalb teile ich im kleinen Pausen-Einmaleins meine Ideen für erholsame Schulpausen mit dir.

In der heutigen Folge gibt’s die ersten 3 Ideen, nächste Woche kommen dann nochmal 4.

Probier sie aus und sag mir, wie sie für dich funktionieren.

Außerdem bin ich neugierig: Wie findest du Erholung in deinen Schulpausen? Hast du noch ganz andere Ideen?

 

In Podcast-Folge 2 und 3 habe ich übrigens auch schon Tipps dazu gegeben, wie du den Arbeitsdruck aus den Pausen nehmen und gut für deinen Körper sorgen kannst. Falls du sie noch nicht kennst: Hör doch gerne mal rein!

Viel Freude beim Zuhören und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

 

 

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#21 So bleibst du auf deinem Kurs – 3 Tipps, um deine Gewohnheiten dauerhaft zu verändern

#21 So bleibst du auf deinem Kurs – 3 Tipps, um deine Gewohnheiten dauerhaft zu verändern

Teil 3 der Mini-Serie „Rückenwind für Veränderungen“

 

Warum ist es eigentlich so schwer, deine Gewohnheiten zu verändern?

 

Kennst du das? Du startest voller Elan mit einem guten Vorsatz, z.B. „Ich esse keine Schokolade mehr“. Das klappt in der ersten Woche super und du bist auch ganz stolz auf dich. Und dann kommt auf einmal so ein Tag, an dem du richtig gefrustet bist und unbedingt deine heißgeliebte Schokolade brauchst. Du willst ja nur ein Stückchen essen. Aus dem Stückchen wird ein Riegel, und auf einmal hast du die halbe Schokolade aufgefuttert.
Und dann geht’s los in deinem Kopf:

Du schimpfst mit dir selbst, weil du so schwach bist, zu undiszipliniert, zu doof, um deine eigenen Vorsätze durchzuhalten.
Vielleicht isst du aus lauter Frust sogar noch den Rest der Schokolade, weil jetzt ja auch alles egal ist.
Und im schlimmsten Fall lässt du deinen Vorsatz komplett sausen, weil du dir damit ja selbst nur Misserfolgserlebnisse bescherst.
Die guten Nachrichten:
1. Das geht nicht nur dir so.
2. Das geht auch anders.

 

In dieser Folge erfährst du, warum es so schwer ist, deine Gewohnheiten zu verändern.
Und du bekommst 3 Tipps, wie du es trotzdem schaffst!

Viel Freude beim Zuhören und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine

Martina

Möchtest du dich mit anderen über deinen neuen Kurs unterhalten?

Dann lade ich dich herzlich ein in unsere

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Bestimme deinen genauen Kurs!

Bestimme deinen genauen Kurs!

Selbstcoaching mit der AROMA-Methode

Du willst also etwas verändern in deinem Schulalltag –

hin zu mehr Gelassenheit und Gesundheit.

Klasse!

Mit der „weg-von-hin-zu“-Liste konntest du schon genauer herausfinden,

was du NICHT MEHR möchtest und in welche Richtung es ab jetzt gehen soll.

Heute nehmen wir dein Ziel mal genauer unter die Lupe!

Denn  wenn du dir einfach nur wünschst, etwas zu verändern, ist es so ein bisschen wie

wie beim Sams. Das Sams sagt regelmäßig zu Herrn Taschenbier: „Du musst genauer wünschen!“

Herr Taschenbier wünscht nämlich oft ziemlich ungenau. Dadurch passieren die lustigsten Sachen – nur nicht unbedingt das, was er sich gewünscht hat. So verbraucht er viel Energie, oder besser gesagt: Wunschpunkte!

Damit es dir nicht genauso geht, stelle ich dir heute die AROMA-Methode vor. Sie hilft dir dabei, dein Ziel klarer zu formulieren.  Denn es ist wichtig, dein Ziel klar vor Augen zu haben, damit du es wirklich anpeilst. Damit es nicht nur beim Wünschen bleibt!

Ich empfehle dir unbedingt, deine Gedanken aufzuschreiben. Denn Schreiben unterstützt dich beim Klären UND ERREICHEN deines Ziels.

Denn das, was du schriflich festhältst, geht vom Stammhirn direkt in dein Unterbewusstsein!

 

Kläre dein Ziel mit AROMA

Jeder Buchstabe im Wort „AROMA“ steht für eine Eigenschaft deines Ziels.

 

Aktiv

Realitisch

Optimistisch

Messbar

Akzeptabel

 

A wie aktiv:

Kannst du dein Ziel aus eigener Kraft erreichen, durch deine eigene Aktivität?

Oder bist du dabei abhängig von anderen?

R wie realistisch:

Was sind die einzelnen Schritte zu deinem Ziel?

Was ist machbar in welchem Zeitraum?

Welche Teilziele setzt du dir?

 

O wie optimistisch:

Ist dein Ziel positiv formuliert?

Wie wichtig ist dir das Ziel?

Wie zuversichtlich bist du, dass du dein Ziel erreichen kannst?

M wie messbar:

Wie wird sich die Veränderung auswirken?

Woran merkst du, dass sich etwas verändert?

 

A wie akzeptabel:

Ist es vertretbar, dass du dieses Ziel anpeilst?

Wie wirst du mit Widerständen umgehen?

Wen könntest du in dein Ziel „einweihen“?

 

Das ist also die AROMA-Methode!

Ich hoffe, du konntest dein Ziel genauer bestimmen und bist jetzt bereit, loszusegeln.

Auf einem neuen Kurs, der dich zu einem gelasseneren und gesünderen Schulalltag bringt.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Aufbrauch zu neuen Ufern.

Ahoi!

 

Schultern runter, lächeln, atmen…….

Deine Martina

 

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#20 Bestimme deinen genauen Kurs!

#20 Bestimme deinen genauen Kurs!

#20 Bestimme deinen genauen Kurs – Ziele formulieren mit AROMA

 

Teil 2 der Mini-Serie: „Rückenwind für Veränderungen“

 

Du musst genauer wünschen“ – das sagt das Sams regelmäßig zu Herrn Taschenbier, wenn der mal wieder mit seinen ungenauen Wünschen das Falsche herbeigewünscht und Wunschpunkte verschwendet hat. 

Genau darum geht’s auch in dieser Podcast-Folge: Genaues Wünschen. 

Oder, noch besser: Genaues Zielen! 

In der letzten Podcast-Folge konntest du mit der „Weg-von-Hin-zu“-Liste schonmal grob klären, in welche Richtung du gerne möchtest. Was möchtest du in deinem Schulalltag verändern – für mehr Gelassenheit und Gesundheit?

Heute kannst du dein Ziel genauer bestimmen. Dabei hilft dir die AROMA-Formel!

Neugierig geworden?

Dann hör doch einfach rein!

Schreib mir gerne in die Kommentare, ob die AROMA-Formel für dich hilfreich war!

Du bist ganz herzlich eingeladen zum Austausch in die private Facebook-Gruppe 

 

Viel Spaß beim Zuhören und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

 

Deine Martina

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#19 Setz die Segel neu! – Was möchtest du in deinem Schulalltag verändern?

#19 Setz die Segel neu! – Was möchtest du in deinem Schulalltag verändern?

Start der 3teiligen Mini-Serie hier im Podcast:

„Rückenwind für Veränderungen“

Der Jahreswechsel ist eine gute Gelegenheit für Klärung und Veränderung.

Vielleicht hast du auch zurückgeschaut auf das letzte Jahr und dabei festgestellt:

Irgendetwas muss sich ändern in meinem (Schul-)Alltag.

So kann es nicht weitergehen.

 

Wenn du dieses Gefühl hast, dann ist diese Mini-Serie für dich genau richtig. Hier gibt’s Rückenwind für dich, wenn du deine Segel neu setzen möchtest!

In Teil 1 gibt es heute eine Selbstcoaching-Übung für dich, um zu klären,

  • was du nicht mehr möchtest
  • was du dir stattdessen wünschst
  • WARUM du etwas verändern möchtest!

Du brauchst auf jeden Fall etwas zu schreiben und ein bisschen Zeit und Ruhe für dich.

Und damit du nicht nur beim Wünschen bleibst, sondern in die Umsetzung kommst, geht’s in den nächsten Episoden weiter mit:

„So bestimmst du deinen genauen Kurs – Ziele formulieren mit AROMA“ (12.1.20)

„So bleibst du auf deinem Kurs – 3 Tipps, um deine Gewohnheiten dauerhaft zu verändern“ (19.1.20)

 

Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg beim Selbstcoaching!

Und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

 

 

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#18 Ayurveda macht Schule! (Teil 2)

#18 Ayurveda macht Schule! (Teil 2)

Ayurveda macht Schule!

Interview mit Barbara Ohler (Teil 2)

Barbara Ohler ist Expertin für Ayurveda, Grundschullehrerin und Podcasterin.

Als Ayurveda- und Yogatherapeutin schöpft sie aus einem reichen Wissensschatz, um Körper, Seele und Geist gesund zu erhalten.

In ihrem Podcast „Ayurveda macht Schule“ verbindet sie dieses Wissen mit ihren Erfahrungen aus der Schule.

Das Interview enthält so viele wertvolle Informationen, dass ich es auf 2 Episoden verteile!

Naaaa, hast du schon einen Dosha-Test gemacht?

Und hast du deine Kolleginnen in den letzten Tagen vielleicht mal durch ganz andere Augen gesehen, nämlich aus ayurvedischer Sicht?

Hast du keine Ahnung, was ich damit meine? Dann solltest du dir unbedingt noch die Folge 1 des Interviews anhören!

Heute, im 2. Teil des Gesprächs, gibt es vor allem Praxis-Tipps!

Du erfährst,

  • warum Rituale und dein Tagesrhythmus einen positiven Einfluss auf deine Gesundheit haben,
  • welche Empfehlungen es dazu aus ayurvedischer Sicht gibt,
  • wie du mit Ayurveda gesund durch die kalte Jahreszeit kommst.

 

Viel Freude beim Zuhören und denk immer dran:

 

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina 

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#17 Ayurveda macht Schule!

#17 Ayurveda macht Schule!

Ayurveda macht Schule!

Interview mit Barbara Ohler (Teil 1)

Barbara Ohler ist Expertin für Ayurveda, Grundschullehrerin und Podcasterin.

Als Ayurveda- und Yogatherapeutin schöpft sie aus einem reichen Wissensschatz, um Körper, Seele und Geist gesund zu erhalten.

In ihrem Podcast „Ayurveda macht Schule“ verbindet sie dieses Wissen mit ihren Erfahrungen aus der Schule.

Das Interview enthält so viele wertvolle Informationen, dass ich es auf 2 Episoden verteile!

Im 1. Teil des Gesprächs geht’s um diese Themen:

  • Ayurveda – was ist das eigentlich?
  • Lehrerkolleg*innen aus ayurvedischer Sicht
  • Wie finde ich heraus, was mein Dosha ist?

 

 

Viel Freude beim Zuhören und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

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#16 Lern dich glücklich!

#16 Lern dich glücklich!

 „Lern dich glücklich!“

Wie die Positive Psychologie dich im Schulalltag stärkt

 

Heute gibt’s ein Interview mit einer sehr inspirierenden Lehrerin!

Jasmin unterrichtet an einer Dänischen Schule in Schleswig Holstein.

Mit ihrem Instagram-Profil @lerndichgluecklich vertritt sie die Überzeugung:

„Glück kann man üben!“

Und das setzt sie in ihrem Schulalltag um: Mit ihren Kolleg*innen und ihren Schüler*innen. Ausgangspunkt dafür war ein intensives Training ihres gesamten Kollegiums zum Thema „Positive Psychologie“.

Im Interview spreche ich mit Jasmin darüber,

  • wie das Training die Arbeitsatmosphäre in ihrem Kollegium positiv beeinflusst hat
  • wie du herausfindest, was deine Charakterstärken sind
  • wie du dieses Wissen in deinem Schulalltag und in deinem Familienleben nutzen kannst

Außerdem erfährst du,

  • wie du mit Schüler*innen Charakterstärken trainieren kannst
  • wie sich der Unterrichtsalltag durch mehr Achtsamkeit verändert

Viel Freude beim Zuhören und denk immer dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

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#15 Happy teachers change the world

#15 Happy teachers change the world

Mein Buch des Jahres

Mehr oder weniger „zufällig“ bin ich bei diesem Buch gelandet, weil ich den Titel so schön fand. Und dann hat es mich wirklich gepackt!

„Unsere Aufgabe als Lehrkräfte ist nicht einfach nur Wissen zu vermitteln,

sondern menschliche Wesen zu prägen,

damit sie Sorge tragen für unseren kostbaren Planeten“,

schreibt Thich Nhath Hanh in seinem Brief an einen jungen Lehrer.

 

Und das hat mich wieder daran erinnert, warum ich eigentlich Lehrerin geworden bin. Warum dieser Beruf so wichtig und wertvoll ist.

Dieses Buch ist nicht nur eine große Inspiration, sondern gleichzeitig ein richtiges Handbuch der Achtsamkeit. Auf über 300 Seiten beschreiben der Zen-Meister Thich Nhath Hanh und die Pädagogik-Professorin Katherine Weare, wie Achtsamkeit in die Schule gebracht werden kann.

In dieser Podcast-Folge gibt’s für dich:

  • einen Überblick über die Inhalte des Buches
  • Infos zu den beiden Autoren und ihrer Initiative „Wake up schools“
  • ein Praxisbeispiel für eine Achtsamkeitsübung

Kennst du das Buch?

Was ist dein Buch des Jahres?

Schreibe hier einen Kommentar oder komm zum Austauch in die

Viel Spaß beim Zuhören und denk immer dran: 

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

 

 

Shownotes:

“Happy teachers change the world” https://amzn.to/37ICEqI

„Wake up schools“: https://wakeupschools.org/

Film: „Happy teachers will change the world” https://www.youtube.com/watch?v=pE6AM-uzp5E

Europäisches Zentrum für Angewandten Buddhismus in Waldbröl: https://www.eiab.eu/

Plumvillage, Frankreich: https://plumvillage.org/

 

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Happy teachers change the world – Podcastfolge 15 zum Nachlesen

Happy teachers change the world – Podcastfolge 15 zum Nachlesen

Happy teachers change the world

Heute geht es nicht um irgendeinen Buchtipp, sondern um mein Buch des Jahres!

Gekauft habe ich es mir, weil ich den Titel so schön fand. Einerseits kindlich naiv („happy teachers“) und gleichzeitig ganz schön dick aufgetragen! („change the world“). Ich war also neugierig und habe mir das Buch einfach gekauft.

Und direkt am Anfang hat es mich umgehauen: Es startet nämlich mit einem Brief an einen jungen Lehrer („Letter to a young teacher“). Und darin fand ich diese Sätze:

“Our mission as teachers is not just to transmit knowledge,

but to form human beings,

to construct a worthy, beautiful human race,

in order to take care of our precious planet.”

 

„Unsere Mission / Aufgabe als Lehrkräfte ist nicht einfach nur Wissen zu vermitteln,

sondern menschliche Wesen zu formen / zu prägen,

um eine würdige, wunderschöne Menschheit zu schaffen,

damit sie Sorge tragen für unseren kostbaren Planeten.“

 

Wow!

Das hat mich mitten ins Herz getroffen!

 

Weil es ausdrückt, wie wichtig du und ich als Lehrer und Lehrerin sind.

Weil es sagt, wie groß unsere Verantwortung ist.

Weil es beschreibt, welch unglaublich große Chance wir haben, etwas zu bewegen, einen Unterschied zu machen.

Das hat mich wieder daran erinnert, warum ich eigentlich Lehrerin geworden bin.

Und es hat mich in meiner Einstellung zum Lehren und Lernen bestärkt:

 

Heute reicht es nicht mehr aus, Kindern bloß Wissen zu vermitteln!

Ganz abgesehen davon, dass wir kaum erahnen können,

welches Wissen zukünftige Generationen tatsächlich brauchen werden,

um ihren Alltag zu bewältigen und die Herausforderungen anzupacken,

die auf sie zukommen werden.

 

Das, was unsere Schüler*innen am meisten brauchen,

(vielleicht sogar noch mehr als Wissen),

sind Erwachsene, die wirklich präsent sind.

Erwachsene, die ihnen zeigen und authentisch vorleben, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen können.

 

Dabei geht es nicht darum,

den ganzen Tag fröhlich zu sein, (anders als „happy teachers“ es vielleicht suggeriert),

sondern die ganze Bandbreite von Gefühlen wahrzunehmen und ausdrücken zu können.

 

Wie kann das in der Schule gehen?

Wo können wir anfangen?

Genau darum geht es in diesem Buch.

Und damit ist es für mich eins der wichtigsten Bücher zum Thema „Achtsamkeit in der Schule“.

 

Das Autoren-Team

Geschrieben wurde „Happy teachers“ von einem Autoren-Team, bestehend aus Thich Nhath Hanh und Katherine Weare.

Thich Nhath Hanh ist buddhistischer Mönch und einer der am meisten verehrten Zen-Meister unserer Zeit. Er ist 93 Jahre alt und engagiert sich unermüdlich für Menschenrechte und Frieden. 1982 gründete er Plum Village, eine buddhistische Gemeinschaft in Frankreich, in der er seitdem lebt. Mit ihm leben, arbeiten und praktizieren dort über 200 Mönche und Nonnen, die Retreats anbieten, u.a. für Lehrerkräfte.

In Deutschland gründete Thich Nhath Hanh im Jahr 2008 das Europäische Institut für Angewandten Buddhismus in Waldbröl, in der Nähe von Köln/Bonn. Dort fand in diesem Sommer (2019) ein Happy teachers-Retreat statt.

 

Katherine Weare ist ehemalige Pädagogik-Professorin und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema „Achtsamkeit“ in Schulen. ihr geht es darum, soziales und emotionales Lernen sowie mentale Gesundheit und Wohlbefinden in den Schulen zu fördern. Vor allem ist es ihr Ziel, die große Bedeutung und die Wirksamkeit der Achtsamkeitspraxis wissenschaftlich zu belegen.

Durch die Zusammenarbeit dieser beiden Autoren ist das Buch eine gelungene Mischung aus klaren, einfach zu befolgenden Anleitungen für die eigene Achtsamkeitspraxis, Erfahrungsberichten von Lehrkräften, inspirierenden Texten und wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Und obwohl es bisher nur in englischer Sprache erhältlich ist, ist es gut zu lesen und leicht verständlich.

 

Die „Wake up schools“-Initiative

Nach den Unruhen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Frankreich im Jahr 2005, gab es ein enormes politisches Interesse daran, dass sich die französischen Bildungseinrichtungen auch um die ethisch-moralische Erziehung kümmerten.

„Wir haben dazu einige Vorschläge“, antwortete Thich Nhath Hanh auf diesen Wunsch des damaligen Präsidenten Sarkozy.

Und so wurde in Plum Village das „Happy teachers change the world“-Trainingsprogramm entwickelt. Basierend auf den Achtsamkeits-Retreats, die dort schon seit Jahrzehnten durchgeführt wurden.

Im Jahr 2011 entstand die Initiative „Wake up schools“ mit dem Ziel, Achtsamkeit in Bildungseinrichtungen zu bringen. Von Frankreich aus verbreitete sich diese Initiative in die ganze Welt. In den Retreats wird ein zweiteiliges Trainingsprogramm angeboten, in dem die teilnehmenden Lehrkräfte zuerst selbst grundlegende Achtsamkeitsübungen kennenlernen, erfahren und praktizieren.

Im 2. Teil des Trainings geht es dann darum, wie diese Erfahrungen in den Klassenraum und ins Kollegium gebracht werden können.

Der Inhalt des Buches

Das Buch ist ähnlich aufgebaut wie die „Happy teacher“-Retreats.

Es geht vor allem um die Selbsterfahrung der Lehrer*innen, denn

Wenn du als Lehrer*in nicht glücklich bist, wie kannst du dann erwarten, dass deine Schüler*innen glücklich sind?

 

Aus den Retreats wird oft berichtet, dass die Lehrkräfte mit der Erwartung kommen, Methoden zu lernen, die sie dann direkt an ihre Schüler*innen weitergeben können. Viele sind verblüfft, dass sie erst einmal bei sich selbst anfangen.

Und dass die Übungen so einfach sind!

Es geht nämlich um Atmen, Sitzen, Essen, Gehen, …

Also alltägliche Handlungen, die bewusst und acht-sam durchgeführt werden.

Und auch, wenn die Übungen einfach sind, ist es trotzdem nicht immer LEICHT, dranzubleiben. Sich wirklich zu konzentrieren auf den eigenen Atem oder jeden einzelnen Schritt. Das stellt jeder fest, der die Übungen selbst erprobt.

Dazu gibt es im Buch konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitungen und z.T. auch Zeichnungen, die es wirklich gut möglich machen, die Übungen selbstständig durchzuführen.

An diese konkreten Übungsanweisungen schließen sich dann Erfahrungsberichte von Lehrer*innen an, die an den Retreats teilgenommen haben.

Außerdem gibt es Tipps für die Umsetzung dieser Übungen im Klassenraum für Schüler*innen aller Altersstufen.

Damit ist das Buch ein richtig gutes Praxisbuch. Und auch sehr interessant für alle, die sich mit dem Schulfach „Glück“ beschäftigen.

 

„Du bist das Wetter in deinem Klassenzimmer!“

Was bringen diese Übungen?

Langfristig geht es darum, dass Lehrer*innen fähig werden,

  • sich zu entspannen
  • wirklich präsent und achtsam zu sein
  • sich zu konzentrieren
  • Mitgefühl zu kultivieren
  • wertschätzend zu kommunizieren
  • echtes Zuhören und Verstehen zu üben

Denn das alles sind Fähigkeiten, mit denen wir unseren Schüler*innen ein echtes Geschenk machen können: Das Geschenk unserer Präsenz.

Es geht nicht darum, Achtsamkeit zu lehren, sondern: sie zu verkörpern. Durch dieses Vorbild lernen unsere Schüler*innen am besten!

Oder, wie es eine Lehrerin einmal so schön formulierte:

„Du bist das Wetter in deinem Klassenzimmer!“

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich dir Lust auf dieses Buch gemacht habe!

Schreib mir gerne in die Kommentare deine Lese-Eindrücke.

 

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Und hier gibt’s das Buch:

 

Happy teachers change the world

Ich möchte regelmäßige Infos und kostenfreien Zugang zu allen Materialien!

#14 „die kleine Pause“ trifft „Schulbildung mal anders“

#14 „die kleine Pause“ trifft „Schulbildung mal anders“

 

„die kleine Pause“ trifft „Schulbildung mal anders“

Dieses Interview ist bereits im Podcast „Schulbildung mal anders“ erschienen.

Ich habe mich unglaublich gefreut und mich richtig geehrt gefühlt, als mich Laura Natascha Vogt um ein Interview gebeten hat.

Laura ist Studentin für das Lehramt Sonderpädagogik in Berlin. Mit ihrem Podcast und ihrem Youtube-Kanal bietet sie all denen eine Bühne, die etwas im Bildungssystem verändern möchten.

Ihr Ziel ist es, Menschen zu vernetzen, die Schule anders denken möchten – hin zu mehr Achtsamkeit und Wertschätzung im Schulalltag.

Laura und ich hatten uns richtig viel zu erzählen. Und so spreche ich im Interview mit ihr nicht nur darüber, warum mir das Thema Lehrergesundheit so sehr am Herzen liegt. Wir reden auch über Lehrerausbildung, Fluch und Segen der sozialen Netzwerke, Selbstverantwortung, Perfektionismus und Herzintelligenz.

Und am Ende der Folge erfährst du sogar, was ich tun würde, wenn ich Bildungsministerin wäre!

 Viel Spaß beim Zuhören und denk immer dran:

 

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes:

Podcast „Schulbildung mal anders“

https://podtail.com/de/podcast/schulbildung-mal-anders/

Buchtipp:  “Happy teachers change the world” von Thich Nhath Hanh

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#12 #13 Interview mit Wibke Poth: Wie geht’s den Lehrkräften?

#12 #13 Interview mit Wibke Poth: Wie geht’s den Lehrkräften?

Interview mit Wibke Poth: Wie geht’s den Lehrkräften?

„Wie geht’s?“ – so heißt eine aktuelle Studie des VBE. In dieser Studie ging es nicht nur um das subjektive (Wohl-) Befinden der befragten Lehrkräfte. Untersucht wurde vielmehr: Welche schulischen Rahmenbedingungen fördern die Gesundheit der Lehrerinnen und Lehrer?

Wibke Poth ist die stellvertretende Landesvorsitzende des VBE NRW. Ihre Arbeitsbereiche: Mitbestimmung und Lehrergesundheit.

Die gelernte Grundschullehrerin ist außerdem die Vorsitzende des Hauptpersonalrates für Grundschulen  im Schuministerium NRW.

 

Mit Wibke Poth spreche ich über die Ergebnisse und Konsequenzen der „Wie geht’s?“- Studie:

  • Welche Rahmenbedingungen in der Schule beeinflussen Gesundheit und Wohlbefinden?
  • Was kann an diesen Rahmenbedingungen geändert werden?
  • Ist es „Privatsache“ von Lehrkräften, sich um ihre Gesunderhaltung zu kümmern?

 

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes:

COPSOQ-Studie

„Wie geht’s?“ – Studie

Heute wünsche ich Dir beim Zuhören vor allem viele neue Erkenntnisse!

Und denk immer dran:

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Die Kunst der kleinen Pause -

Aktive Selbstfürsorge durch Embodiment

Offene Veranstaltung für Einzelpersonen

Termin:  auf Anfrage

Ort:  Zoom-Konferenz

Preis: 45 € pro Person inkl. Materialpaket

Preise für Institutionen: Auf Anfrage

Ja, ich möchte mich/ Wir möchten uns für diesen Workshop anmelden. Nach Absenden meiner Daten erhalte ich weitere Informationen per Mail.

Mind full oder mindful? -

Achtsamkeit im (Schul)- Alltag

Offene Veranstaltung für Einzelpersonen

Termin:  30.11.2020, 15-17 Uhr

Ort:  Zoom-Konferenz

Spezialpreis: 20 € pro Person inkl. Materialpaket

Danke an den VBE für die Unterstützung!

 

Preise für Institutionen: Auf Anfrage

Ja, ich möchte mich/ Wir möchten uns für diesen Workshop anmelden. Nach Absenden meiner Daten erhalte ich weitere Informationen per Mail.

Positive Psychologie -

Stärkung im Schulalltag!

Offene Veranstaltung für Einzelpersonen

(2 Stunden)

Termin:  In Planung (Warteliste)

Ort:  Zoom-Konferenz

Preis: 45 € pro Person inkl. Materialpaket

 

Preise für Institutionen: Auf Anfrage

Ja, ich möchte mich/ Wir möchten uns für diesen Workshop anmelden. Nach Absenden meiner Daten erhalte ich weitere Informationen per Mail.