Martina Schmidt

Lehrercoaching

Die kleine Pause - Lehrercoaching
#73 Mental Load.

#73 Mental Load.

die kleine Pause mit Ann-Marie Backmann:
Mental Load.

 

Kennst du das: Eine nicht enden wollende To-Do-Liste? Und alleine das Dran-Denken macht dich müde …

Das gibt’s im Lehrerjob andauernd und es gibt sogar einen Namen dafür: Mental Load.
Mit der Lehrerin und Bloggerin Ann-Marie Backmann spreche ich heute darüber,

  • was Mental Load überhaupt bedeutet,
  • warum Frauen besonders betroffen sind und
  • wie wir uns entlasten können.

Dazu hat Ann-Marie 10 Ideen gesammelt, die du hier nachlesen kannst.

Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

„Mental Load im Lehrerjob“

Blog-Artikel von Ann-Marie

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#70 Work-life-balance

#70 Work-life-balance

#70 die kleine Pause mit Sibylle Hinse:

Work-life-balance.

 

Sibylle und ich sind Kolleginnen in der Lehrkräfte-Fortbildung. In einem „Learning out loud-circle“, den ich moderiert habe, war Sibylle als Teilnehmerin dabei.

Ihr Ziel: Jeden Tag etwas Zeit für sich selbst haben.

Und so hat sich Sibylle 7 Wochen lang durch den Dschungel der Zeitmanagement-Tipps geforstet, Kanban-Board & Co. ausprobiert und ein paar kleine Änderungen in ihrem Alltag umgesetzt.

Darüber sprechen wir – und wir verraten auch, warum wir beide allergisch sind gegen den Begriff „Work-life-balance“.

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

„Wie passt die Pause in den Schultag?“ – Wirksame Strategien gibt’s in meinem Online-Workshop. Hier geht’s zur Anmeldung.

Infos zu Learning out loud

Buchtipp:

Leo Babauta: Zen to done. Das ultimativ einfache Produktivitätssystem.

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#63 Ein guter Start in den Tag

#63 Ein guter Start in den Tag

Ein guter Start in den Tag

Meine Morgen-Fragen

 

„Die Art und Weise,
wie wir den Tag beginnen,
setzt die Grundstimmung für die nachfolgenden Erfahrungen
und für unser Verhalten.“
(Louise Hay)

Heute erfährst du, wie ich gut in den Tag starte: Mit meinem Tagesplaner!

Das ist keine to do-Liste und auch kein Terminkalender, sondern ein paar Fragen, die ich mir jeden Morgen stelle und schriftlich beantworte. Das dauert nur ein paar Minuten – hat aber einen enormen Einfluss darauf, wie mein Tag sich entwickelt.

Seitdem ich meinen Tag mit den Morgen-Fragen beginne, habe ich viel stärker das Gefühl, meinen Tag bewusst zu gestalten – statt einfach nur die Aufgaben abzuarbeiten, die auf mich zukommen. Und das Wichtigste: Meine Pausen werden dabei fest eingeplant!

Meine Morgen-Fragen bekommst du mit dem aktuellen Newsletter direkt in dein Postfach. Ich wünsche dir viel Freude damit!

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes:

Weitere Podcast-Folgen für einen guten Start in den Tag:

Zwischen Weckerklingeln und Schulgong

Die Pausen entstressen

 

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#33 Homeoffice in Corona-Zeiten – 3 Strategien für dein Zeitmanagement

#33 Homeoffice in Corona-Zeiten – 3 Strategien für dein Zeitmanagement

#33 Homeoffice in Corona-Zeiten – 3 Strategien für dein Zeitmanagement

In der heutigen Folge geht’s um eine Hörerfrage. Christiane hat mir geschrieben, wie es ihr gerade im Home-Office geht:

„Ich habe das Gefühl, ich gehe unter, habe den Kopf einfach nicht mehr über Wasser. Ich bin völlig genervt von den Unterbrechungen, immer kommt etwas Neues. Arbeit, Freizeit und Familie vermischt sich. Ich habe das Gefühl, nur noch am Schreibtisch zu sitzen. Am Ende des Tages bin ich völlig unzufrieden, keinem gerecht geworden, obwohl ich so viel gearbeitet habe. Hast du nicht ein paar Tipps für Zeitmanagement?“

Eine sehr gute Frage! Ganz vielen von uns geht’s genau so. Und deshalb gibt’s heute eine Podcast-Folge zu diesem Thema – für Christiane und alle anderen, die das auch interessiert.

Darum geht’s heute:

  • Was genau macht gerade das Homeoffice so schwer?
  • Helfen die üblichen Zeitmanagement-Methoden da überhaupt weiter?
  • 3 Strategien, wie du im Homeoffice gelassen, gesund und gut gelaunt bleibst

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

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#43 Grenzen setzen. Warum du nicht rund um die Uhr für Eltern erreichbar sein musst

#43 Grenzen setzen. Warum du nicht rund um die Uhr für Eltern erreichbar sein musst

Grenzen setzen

Warum du nicht rund um die Uhr für Eltern erreichbar sein musst

Als Lehrkraft stehst du ständig im Austausch mit anderen. Und ganz leicht kann es da passieren, dass es dir zuviel wird. Dass es keine klaren Grenzen mehr gibt zwischen deiner Arbeitszeit und deiner Freizeit.

Das passiert zum Beispiel dann, wenn

  • Eltern dich zu jeder Tageszeit anrufen
  • Emails der Schulleitung am Wochenende ankommen
  • ständig WhatsApp Nachrichten von Kollegen aufploppen
  • Schüler*innen in der Pause ins Lehrerzimmer stürmen

Die „entgrenzte Arbeitszeit“ ist einer der größten Stressfaktoren in unserem Job.

Wenn du langfristig gesund bleiben möchtest, ist es also enorm wichtig, dass du deine eigenen Grenzen kennst und schützt.

Wenn du anderen klarmachst: „Bis hierhin und nicht weiter“, dann kannst du verhindern, dass andere dich übermäßig vereinnahmen, deine Zeit verbrauchen oder dir schlicht und einfach auf die Nerven gehen.

So weit, so klar.

Trotzdem fällt es vielen von uns unglaublich schwer, sich abzugrenzen.

In Bezug auf die Kommunikation mit Eltern haben zum Beispiel viele Lehrkräfte den Glaubenssatz: „Ein wirklich guter Lehrer ist immer ansprechbar und erreichbar.“ Sich da abzugrenzen, geht nur mit schlechtem Gewissen – oder eben gar nicht.

 

Möchtest du das ändern? Dann sind diese Gedankenanregungen für dich:

  • Was denkst du über Grenzen?
  • Wie legst du deine Grenzen fest?
  • So machst du deine Grenzen klar – Tipps für den Elternabend

 

Was denkst du über Grenzen?

Bevor du dir darüber klar wirst, WELCHE Grenzen du setzen möchtest und WIE du das kommunizierst, ist diese Frage ganz entscheidend.

Dazu ein paar Beispiele:

  • Wenn eine Mutter dich auf dem Parkplatz vor der Schule anspricht, „mal eben“ eine Frage hat: Fällt es dir dann schwer, sie auf später zu vertrösten?
  • Wenn Eltern sich am Samstag per Mail melden: Liest (und beantwortest) sie sofort?
  • Wenn du gefragt wirst, ob du in die WhatsApp-Gruppe der Klasse aufgenommen werden möchtest: Sagst du Ja?

Wie fühlst du dich in solchen Situationen?

Ist es vielleicht so, dass du weißt, was du EIGENTLICH willst, zum Beispiel:

  • schnell nach Hause und das Mittagessen kochen
  • dein Wochenende genießen
  • du möchtest nicht in der WhatsApp-Gruppe ständig bombardiert werden mit Fragen zu Hausaufgaben, lustigen Filmchen …

Und trotzdem fällt es dir schwer, klar zu sagen, wo du deine Grenzen ziehst, was du möchtest und was nicht. Denn dich plagt so ein ein diffuses schlechtes Gewissen. Mir ging das jahrelang so und ich habe mich gefragt, woran das liegt.

Und ich habe folgende Gründe gefunden, die dahinter stecken:

  • Mein Bild vom „guten“ Lehrer: „Ein guter Lehrer ist immer gesprächsbereit!“
  • Ich wünsche mir, dass die Eltern mich mögen
  • Mir liegen meine Schüler*innen am Herzen
  • Meine Kolleg*innen machen das genauso

Erkennst du dich da irgendwo wieder? Vielleicht hast du noch weitere Gründe. Was auch immer DEINE Gründe dafür sind, dich nicht deutlich abzugrenzen, eins weiß ich genau:

Mit diesen Glaubenssätzen befindest du dich auf dem besten Weg in den Burnout. 

Ich finde: Gute Lehrkräfte kennen ihre Grenzen und schützen sie.

Ja, der Austausch mit den Eltern ist total wichtig. Aber nicht zu jeder beliebigen Zeit. Kommunikation braucht Zeit und Ruhe. Wenn du ausgeruht und vorbereitet in ein Gespräch mit den Eltern gehst, haben beide Seiten mehr davon.

Mach dir bewusst: Du bist nicht auf der Welt, um die Erwartungen der anderen zu erfüllen. 

Wenn du das versuchst, bist du wie die Kugel im Flipper-Automaten, die ständig hin- und herflippt und nur re-agieren kann auf die Impulse von außen. Das kannst du nur ändern, wenn du deine Arbeitszeit und deine Freizeit klar voneinander trennst. DU entscheidest, wann du Feierabend hast. Und wenn DU das nicht tust, dann gibt es keinen Feierabend für dich.

Damit ist „Grenzen setzen“ die allererste und allerwichtigste Zeitmanagement-Regel!

Ich habe lange gebraucht, um das wirklich zu kapieren: Ich bin nicht auf der Welt, um die Erwartungen der anderen zu erfüllen. Und wenn ich das beherzige, geht’s mir viel besser, ich habe viel mehr Energie und Lust, mich den anderen zuzuwenden. Deshalb sind Grenzen wichtig. Letzten Endes profitieren andere davon, dass ich meine Grenzen kenne und schütze. Deshalb muss ich also kein schlechtes Gewissen haben!

 

Wie legst du deine Grenzen fest?

Der nächste Schritt: Finde heraus, wo deine Grenzen liegen.

Ganz wichtig: Deine Grenzen sind DEINE Grenzen. Es kann sein, dass deine Kollegin ihre Grenzen ganz woanders hat. Der eine findet es klasse, alle Telefongespräche mit den Eltern von zu Hause aus zu führen, der andere möchte ihre private Telefonnummer nicht herausgeben. Der eine findet es eine Zumutung, am Wochenende Mails zu bearbeiten. Der andere kann gerade dann gut und konzentriert arbeiten.

Wenn du dir dann überlegst, welche „Spielregeln“ du dir für die Kommunikation mit Eltern wünschst, kannst du dir 3 Fragen stellen: Wo? Wann? Wie?

 

Wo?

Über welche Kanäle möchtest du mit den Eltern kommunizieren?

Hast du eine dienstliche Mailadresse?

Gibst du deine Handynummer heraus?

Bietest du eine Sprechstunde an?

 

Wann?

Zu welchen Zeiten können Eltern dich anrufen? (über das Schultelefon)

Wann bietest du eine Sprechstunde an? (Randstunde oder Springstunde)

Wann beantwortest du Mails? (feste „Schreibtischzeiten“)

 

Wie?

Meine Tipps für dich:

Mails:

  • Falls du (noch) keine dienstliche Mailadresse hast, richte dir ein eigenes Mailkonto für Schulmails ein.
  • Leite dienstliche Mails nicht auf dein Handy weiter
  • Lies und beantworte die Schulmails ausschließlich zu deinen Schreibtischzeiten.

Telefonanrufe:

  • Die Eltern können dich über das Sekretariat der Schule telefonisch erreichen.
  • Du rufst zurück, wenn du Zeit hast.
  • Gib deine Handynummer nur für absolute Notfälle heraus und kläre, was du unter „absolutem Notfall“ verstehst. 

Sprechstunde:

  • Lege dir deine Sprechstunde in eine Rand- oder Springstunde.
  • Eltern melden sich vorab per Mail an und schreiben stichwortartig, was ihr Anliegen ist. So kannst du dich besser vorbereiten und evtl. sogar Materialien bereithalten.

Mein Extra-Tipp: 

Es hilft sehr, wenn ihr in eurem Kollegium an einem Strang zieht!

Sprecht darüber, wie ihr euch die Spielregeln für Kommunikation vorstellt.

 

So machst du deine Grenzen klar – Tipps für den Elternabend

Du hast jetzt hoffentlich Klarheit über DEINE Grenzen gewonnen.

Du weißt, welche Spielregeln du dir für die Kommunikation mit den Eltern wünschst.

Du bist dir auf die Schliche gekommen mit deinem diffusen schlechten Gewissen und konntest das vielleicht sogar ein bisschen ablegen.

Und jetzt kommt der wichtigste Schritt: Mach deine Spielregeln deutlich! Teile sie den Eltern freundlich und bestimmt mit.

Hier gilt das Motto: „Heimliche Wünsche werden un-heimlich selten erhört!“

Wenn die Eltern nicht wissen, wo genau deine Grenzen sind, dann überschreiten sie diese vielleicht ganz ohne böse Absicht. Wenn du zum Beispiel deine Handynummer für Notfälle herausgibst, dann sag auch, was DU unter einem Notfall verstehst! Eben nicht die Frage zu den Hausaufgaben, sondern eher die Mitteilung zum Corona-Verdacht in der Familie.

Mach aus deinen heimlichen Wünschen ganz transparente Spielregeln!

Wenn du immer noch nervös bist und beim Elternabend mit Gegenwind rechnest, dann hilft dir vielleicht folgender Vergleich:

Eltern kennen  das von anderen Berufsgruppen und akzeptieren das da auch problemlos, dass sie nicht jederzeit einen Termin in ihrer Autowerkstatt bekommen können. Sie wissen, dass das Finanzamt feste Sprechstunden hat und nehmen sich sogar extra frei, wenn sie dort etwas klären wollen.

Ihre Kinder sollten den Eltern genauso wichtig sein!

Falls du trotzdem noch ein wenig Herzklopfen hast, nutze eine einfache Embodiment-Technik: „Schultern runter, lächeln, atmen …“

Wie diese Zauberformel funktioniert, kannst du dir hier anhören.

Diese einfache Haltungsänderung wirkt auf dich selbst, und lässt dich ruhiger, geerdeter und sicherer werden.

Und sie verändert deine Ausstrahlung nach außen: Du wirkst locker, entspannt und entschlossen.

Genau die richtige Haltung, um Grenzen zu setzen.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

In diesem Sinne:

 

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

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Wie passt die Pause in den Schultag? Embodiment-Basics

Offene Veranstaltung für Einzelpersonen

Termin: 2.6.2021, 19.00-21.00 Uhr (AUSGEBUCHT!)

oder     12.6.2021, 10.00-12.00 Uhr (AUSGEBUCHT!)

Ort:     Zoom-Konferenz

Preis:  45 € pro Person inkl. Materialpaket

Die Termine ab August stehen noch nicht fest.

Trage Dich gerne für die Warteliste ein.

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Mind full oder mindful? -

Achtsamkeit im (Schul)- Alltag

Offene Veranstaltung für Einzelpersonen

Termin:  auf Anfrage

Ort:  Zoom-Konferenz

Preis: 45 € pro Person inkl. Materialpaket

 

Preise für Institutionen: Auf Anfrage

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Positive Psychologie -

Stärkung im Schulalltag!

Offene Veranstaltung für Einzelpersonen

(2 Stunden)

Termin:  In Planung (Warteliste)

Ort:  Zoom-Konferenz

Preis: 45 € pro Person inkl. Materialpaket

 

Preise für Institutionen: Auf Anfrage

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