Martina Schmidt

Lehrercoaching

Die kleine Pause - Lehrercoaching
#73 Mental Load.

#73 Mental Load.

die kleine Pause mit Ann-Marie Backmann:
Mental Load.

 

Kennst du das: Eine nicht enden wollende To-Do-Liste? Und alleine das Dran-Denken macht dich müde …

Das gibt’s im Lehrerjob andauernd und es gibt sogar einen Namen dafür: Mental Load.
Mit der Lehrerin und Bloggerin Ann-Marie Backmann spreche ich heute darüber,

  • was Mental Load überhaupt bedeutet,
  • warum Frauen besonders betroffen sind und
  • wie wir uns entlasten können.

Dazu hat Ann-Marie 10 Ideen gesammelt, die du hier nachlesen kannst.

Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

„Mental Load im Lehrerjob“

Blog-Artikel von Ann-Marie

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#66 Innere Antreiber im Schulalltag

#66 Innere Antreiber im Schulalltag

Innere Antreiber im Schulalltag

Warum tun wir eigentlich nicht das, was gut für uns ist? Warum machen wir keine Pause, wenn wir sie brauchen? Warum übernehmen wir wieder eine Zusatzaufgabe, obwohl unser Terminkalender schon voll ist? Warum sitzen wir bis spät in die Nacht am Schreibtisch, obwohl wir todmüde sind?

Was treibt uns da an? Die Transaktionsanalyse hat als Antwort auf diese Frage das „Konzept der inneren Antreiber“ entwickelt.

Wenn du dir weniger Stress und mehr Leichtigkeit in deinem Schulalltag wünschst, dann lohnt es sich, deine inneren Antreiber genauer kennenzulernen. Denn so hast du die Chance, schneller in die Steuerungskompetenz zu kommen. Dich nicht permanent getrieben zu fühlen, sondern stattdessen gut für dich selbst zu sorgen.

 „Stress entsteht im Kopf.“

In der Podcast-Folge „Kennst du dein Stress-Rezept?“ erfährst du, warum Menschen ein- und dieselbe Situation unterschiedlich erleben. Was dir Stress macht, lässt deine Kollegin vielleicht völlig kalt. Denn erst unsere inneren Bewertungen entscheiden darüber, ob wir eine Situation als stressig erleben.

Bevor wir also auf eine Situation reagieren, spielt sich in uns eine Menge ab. Und da kommen die inneren Antreiber ins Spiel.

Sie spiegeln Botschaften und Glaubenssätze wider, die wir in unserer Kindheit gelernt haben, die aber heute evtl. nicht mehr dienlich für uns sind.

Die Transaktionanalyse (nach Eric Berne und Taibi Kahler) unterscheidet 5 innere Antreiber:

Mach’s allen recht!

Beeil dich!

Sei perfekt!

Streng dich an!

Sei stark!

 

Das klingt erst einmal nach harten Kommandos. Und so können sich innere Antreiber auch bei uns ganz schön unangenehm bemerkbar machen, wenn sie zu stark ausgeprägt sind. Dann kann es passieren, dass wir uns „gezwungen“ fühlen, ein bestimmtes Verhalten zu zeigen. Das kann viel Zeit und Kraft kosten. Andererseits: Dem inneren Antreiber nicht zu folgen, führt oft zu schlechten Gefühlen. Zu starke innere Antreiber sind also massive Stress-Verstärker.

 

Die positiven Seiten der inneren Antreiber

Andererseits brauchen wir die inneren Antreiber, damit wir überhaupt etwas tun und uns weiter entwickeln. Denn sie repräsentieren positive Eigenschaften:

Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit (Mach’s allen recht!)

Schnelligkeit und die Fähigkeit, Chancen zu nutzen (Beeil dich!)

Genauigkeit und Fehlerlosigkeit (Sei perfekt!)

Gründlichkeit und Durchhaltevermögen (Streng dich an!)

Stärke und Unabhängigkeit (Sei stark!)

 

Wichtig ist, diese beiden Seiten der Medaille zu sehen. Denn so hast du die Chance, die stressigen Antreiber-Dynamiken zu deinem Vorteil zu wenden und Freundschaft zu schließen mit dem, was dich treibt.

Die inneren Antreiber, die ich jetzt genauer beschreibe, sind nicht als „Schublade“ zu sehen. Sie werden aktiv in bestimmten Situationen, werden getriggert durch ganz bestimmte Menschen oder Rollen.

 

Mach’s allen recht!

Deine Grundüberzeugung: „Ich bin nur ok, wenn ich es anderen recht mache.“

Erkennungsmerkmale:

  • du bemühst dich, dass alle sich wohlfühlen
  • du passt dich gerne an
  • du nickst oft zustimmend
  • du kannst nicht NEIN sagen

Deine Stärken:

  • Empathie
  • Gruppenprozesse steuern: Wichtig für’s Unterrichten oder beim Elternabend.
  • Sensibilität für Stimmungen: Wichtig z.B. für blitzschnelles Reagieren im Unterricht, um bei Konflikten zu vermitteln oder bei Elterngesprächen.

Wenn dieser Antreiber bei dir zu stark ist …

  • verbiegst du dich für andere (Bsp.: Gefallen tun, am Kopierer vorlassen trotz Zeitdruck, hörst Probleme anderer an trotz eigener Sorgen, übernimmst zusätzliche Aufgaben, immer für Kinder ansprechbar trotz Pause, entgrenzte Arbeitszeit, immer für Eltern da)
  • sorgst du nicht gut für dich

Und so kann sich das im Schulalltag bemerkbar machen:

  • Du übernimmst zusätzliche Aufgaben, obwohl dein Terminkalender voll ist.
  • Du bist für Eltern jederzeit ansprechbar.
  • Du hörst dir in der Pause die Probleme deiner Kollegen an, auch wenn du eigentlich gerne Ruhe hättest.

 

Beeil dich!

Deine Grundüberzeugung: „Ich bin nur ok, wenn ich mich beeile.“

Erkennungsmerkmale:

  • bei dir muss alles schnell gehen
  • du bist oft atemlos
  • du hast immer viel zu tun
  • du fühlst dich oft unruhig, angespannt und ungeduldig
  • dir fällt es schwer, anderen zuzuhören

Deine Stärken:

  • Reaktionsschnelligkeit (Wichtig im Unterricht, z.B. beim Umgang mit Störungen)
  • Flexibilität (Brauchen wir im Schulalltag ständig: z.B. Vertretungsstunde übernehmen, auf Technikausfall reagieren, den geplanten Unterricht ruckzuck abwandeln …)
  • Komplexes Denken (Alle Schüler:innen im Blick haben, umfangreiche Planung für Unterrichtsreihen, …)

Wenn dieser Antreiber bei dir zu stark ist …

  • bist du oft unter Druck
  • hast du keine Zeit für dich (und für andere)
  • hast du Angst, etwas zu verpassen
  • weißt du nicht, was für dich wirklich wichtig ist

Und so kann sich das im Schulalltag bemerkbar machen:

  • Du gönnst dir keine Pausen, weil du so viele Aufgaben zu erledigen hast.
  • Du bist genervt von Kolleg:innen oder Schüler:innen, die sich Zeit lassen.
  • Du hast oft das Gefühl, dass die Unterrichtsstunde zu kurz ist, um alles zu schaffen.

 

Sei perfekt!

Deine Grundüberzeugung: Ich bin nur ok, wenn ich perfekt bin.

Erkennungsmerkmale:

  • du arbeitest sehr genau
  • du brauchst oft sehr lange, bis du mit dem Ergebnis zufrieden bist
  • du rechtfertigst dich häufig
  • du nimmst die Kritik anderer vorweg

Deine Stärken:

  • Organisationstalent
  • Korrekturlesen
  • Verständnis für komplexe Aufgaben
  • Sinn für Vollkommenheit

Wenn dieser Antreiber bei dir zu stark ist …

  • hast du sehr hohe Ansprüche an dich und andere
  • brauchst du oft sehr viel Zeit, um eine Aufgabe zu erledigen
  • bist du selten zufrieden mit deiner Arbeit

Und so kann sich das im Schulalltag bemerkbar machen:

  • Du sitzt viele Stunden am Schreibtisch, bis deine Materialien perfekt sind.
  • Du planst deinen Elternabend bis ins kleinste Detail, damit du dich nicht blamierst.
  • Du schiebst du manche Aufgaben vor dir her (Prokrastination), weil du fürchtest, deinem eigenen Anspruch nicht gerecht zu werden.

 

Streng dich an!

Grundüberzeugung: „Ich bin nur ok, wenn ich mich anstrenge.“

Erkennungsmerkmale:

  • du fühlst dich oft überfordert
  • du spürst einen hohen inneren (Leistungs-)Druck
  • du strengst dich sehr an und zweifelst trotzdem an dir
  • du nimmst dir oft viel zuviel vor
  • du hast Probleme mit dem Zeitmanagement

Deine Stärken:

  • Durchhaltevermögen (Wichtig, wenn du z.B. Schüler:innen langfristig fördern möchtest)
  • Gründliches und umsichtiges Arbeiten (Wichtig bei der Unterrichtsplanung, bei der Korrektur von Arbeiten, …)
  • Fokus auf Ziele

Wenn dieser Antreiber bei dir zu stark ist …

  • fällt dir alles schwer, denn trotz großer Kraftanstrengung zweifelst du an dir
  • bist du selten zufrieden mit dir
  • erlebst du wenig Leichtigkeit, Spaß und Flow

Und so kann sich das im Schulalltag bemerkbar machen:

  • Du hast keine Lust auf neue Projekte.
  • Du hast das Gefühl, mit deiner Arbeit niemals fertig zu werden.
  • Du beneidest andere, die Freude an ihrem Job haben.

 

Sei stark!

Deine Grundüberzeugung: „Ich bin nur ok, wenn ich stark bin.“

Erkennungsmerkmale:

  • du hast viel Power
  • du zeigst selten Gefühle
  • du möchtest dich nicht angreifbar machen
  • du hast gerne Kontrolle über alles

Deine Stärken:

  • Projekte voranbringen
  • Kampfgeist
  • Widerstandskraft
  • Aufgaben lösen

Wenn dieser Antreiber bei dir zu stark ist …

  • möchtest du gegen alles gewappnet sein
  • gibst du keine Schwächen zu
  • fällt es dir schwer, anderen zu vertrauen
  • kämpfst du viel, um dich zu behaupten

Und so kann sich das im Schulalltag bemerkbar machen:

  • Du bittest nicht gerne um Hilfe, weder Eltern noch Kolleg:innen.
  • Dein Stundenplan ist richtig ungünstig für dich, trotzdem wehrst du dich nicht.
  • Du magst es nicht, wenn dir jemand beim Unterrichten zuschaut.

 

Hast du dich wiedererkannt? Wenn du es genauer wissen möchtest: Mach den Test!

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# 59 Kennst du dein Stress-Rezept?

# 59 Kennst du dein Stress-Rezept?

#59 Kennst du dein Stress-Rezept?

Die WHO stuft Stress als eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts ein.

Natürlich möchtest du gesund bleiben und möglichst stressfrei leben – aber Schule ist nun mal stressig. Berufsrisiko. Oder? 

Woher kommt denn der Stress in deinem, meinem, unserem Schulalltag?

Wie kommt es, dass manche Kolleg*innen etwas als stressig empfinden, das andere überhaupt nicht belastet?

Haben wir es selbst in der Hand, wie viel Stress wir erleben?

Mixen wir uns tatsächlich unseren ganz persönlichen „Stress-Cocktail“?

Um diese spannenden Fragen geht’s in der heutigen Podcast-Folge. Ich beschäftige mich mit dem Konzept der Stress-Trias, das erklärt,

  • welche „Zutaten“ es braucht, damit du etwas als stressig empfindest
  • welche Rolle dabei deine inneren Antreiber spielen
  • wie sich Stress auf mentaler, emotionaler und körperlicher Ebene ausdrücken kann
  • wie du dein Stresserleben beeinflussen kannst.

Denn die gute Nachricht ist: Du kannst dir zwar nicht aussuchen, was passiert. Aber du kannst entscheiden, wie du damit umgehst!

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

Shownotes

Podcast-Interview mit Lisa Mestars: Stress lass nach!

Teil 1

Teil 2

Buchtipp:

Gert Kaluza: Gelassen und sicher im Stress: Das Stresskompetenz-Buch.

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#46 Körperreise – Kleine Pause pur

#46 Körperreise – Kleine Pause pur

Körperreise –

Kleine Pause pur

Die meiste Zeit spüren wir unseren Körper nicht. Wir unterdrücken Körpersignale – bewusst oder unbewusst. Für viele ist ihr Körper nichts weiter als ein Gehirn-Taxi!

Das Nicht-Beachten unseres Körpers rächt sich früher oder später. Wenn du (z.B. im Schulalltag) permanent deinen Hunger, deinen Durst oder deinen Wunsch nach Bewegung unterdrückst, macht das deinem ganzen Nervensystem riesigen Stress!

Also setzt die „Selbstfürsorge für Anfänger“ genau da an: Nimm deinen Körper bewusst wahr. Hör ihm zu! Er sagt dir ganz genau, was dir gerade in diesem Moment gut tut.
Und dann: Tu es!

Geh zur Toilette, streck dich, atme tief durch oder iss etwas richtig Gutes.
Die Körperreise hilft dir, einen „Check-in“ in deinem Körper zu machen und dich dadurch bewusst zu entspannen. Das dauert nur ein paar Minuten und passt prima in eine Schulpause.

Wenn du diese Körperreise regelmäßig machst, kannst du deinen Körper sogar innnerhalb weniger Sekunden „durchchecken“. Probier es aus: Dein Gehirn-Taxi wird es dir danken!

Du kannst direkt in die Körperreise starten bei Minute 5’50. 

Ich wünsche dir ein paar entspannte Minuten und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

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#55 Mikropausen – Das kleine Pauseneinmaleins Teil 4

#55 Mikropausen – Das kleine Pauseneinmaleins Teil 4

Mikropausen –

Das kleine Pauseneinmaleins Teil 4

Wusstest du, dass es eine Top 5 der Belastungsfaktoren für Lehrkräfte gibt?
Und dann rate doch mal, was an Platz 1 steht? Genau: Zeitdruck und fehlende Erholungspausen.

Wenn du also das Gefühl kennst, durch deinen Schulmorgen zu hetzen, ohne auch nur einen Augenblick zur Ruhe zu kommen – dann bist du damit nicht allein.

Das tröstet vielleicht ein bisschen, aber es ist auch Teil des Problems: Weil es ja scheinbar (fast) allen Lehrkräften so geht, nehmen wir das einfach hin. Pausen und Schule passen wohl einfach nicht zusammen. Stoßseufzer …

Und was, wenn doch? Wenn du es schaffen könntest, morgens in der Schule „mal eben“ zu entspannen, Stress und Ärger abzubauen, neue Energie zu tanken?

Mikropausen sind da eine ganz feine Sache! Deshalb möchte ich sie dir in Teil 4 der Reihe „Das kleine Pauseneinmaleins“ gerne vorstellen:

• Was sind Mikropausen?
• Wie wirken sie?
• 3 Ideen für deinen Schultag 

 

Viel Freude beim Zuhören und denk dran:

Schultern runter, lächeln, atmen …

Deine Martina

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Wie passt die Pause in den Schultag? Embodiment-Basics

Offene Veranstaltung für Einzelpersonen

Ort:     Zoom-Konferenz

Preis:  45 € pro Person inkl. Materialpaket

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Mind full oder mindful? -

Achtsamkeit im (Schul)- Alltag

Offene Veranstaltung für Einzelpersonen

Termin:  auf Anfrage

Ort:  Zoom-Konferenz

Preis: 45 € pro Person inkl. Materialpaket

Der nächste Termin steht noch nicht fest.

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Stärkere Resilienz im Schulalltag durch Positive Psychologie

Offene Veranstaltung für Einzelpersonen

(2 Stunden)

Termin:  In Planung (Warteliste)

Ort:  Zoom-Konferenz

Preis: 45 € pro Person inkl. Materialpaket

Der nächste Termin steht noch nicht fest.

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